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Montag, 23. März 2015

'Oskar Schlemmer - Visionen einer neuen Welt' in der Staatsgalerie Stuttgart - VERLÄNGERT bis 19. April 2015

Oskar Schlemmer (1888 bis 1943) kann wohl als einer der bedeutendsten Kunstschaffenden der Moderne genannt werden. Bekannt ist Schlemmer nicht nur für seine Malerei, sondern auch für die von ihm erschaffenen Skulpturen und das Theater. Und diesem Spektrum widmet sich die Große Landesausstellung in Stuttgart. Somit ist den Besuchern nach 1977 erstmals wieder die Möglichkeit gegeben, sich dem umfangreichen Werk Schlemmers in einer Ausstellung zu widmen.

Das Besondere dieser Ausstellung ist sicherlich, dass neben Gemälden, Skulpturen, Graphiken, oder von Schlemmer geschaffenen Kostümen bisher unveröffentlichte Arbeiten zu sehen sind.

Oskar Schlemmer stand mit seiner Umsetzung der Kunst, in der der Mensch das 'Maß aller Dinge' sei, im großen Gegensatz zum damaligen eher abstrakt ausgerichteten 'Bauhaus'. Heute wird Schlemmer oft als geheimnisvoll gesehen. Sicherlich zum Einen auf grund der Vielfältigkeit seiner Arbeiten, zum Anderen aber auch und gerade, weil viele seiner Werke doch eher unnahbar wirken.

Die Ausstellung zeigt, in sechs Bereiche unterteilt, chronologisch und auch thematisch sortiert, über 200 Bilder, Skulpturen, Kostüme und weitere Arbeiten Schlemmers. 

Parallel zu dieser großartigen 'Schlemmer'-Ausstellung läuft im Garphik-Kabinett im selben Haus die Ausstellung: 'Weggefährten Schlemmers in Stuttgart'. 

Link zur Ausstellung

Link zur Kurzbiographie Schlemmers

Link zum Trailer

Link zur Ausstellung 'Weggefährten Schlemmers in Stuttgart' 

Ausstellungseite Oskar Schlemmer
Die Grafik ist der Ausstellungs-Homepage der Staatsgalerie Stuttgart entnommen.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

'Römische Baustelle! Eine Stadt entsteht' im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart - bis 02. August 2015

Laut Angaben des Museums ist diese Ausstellung für Kinder ab 4 Jahre geeignet.


Wie eigentlich immer zu den großen Ausstellungen im Landesmuseum Württemberg im Alten Schloss in Stuttgart hat auch diesmal ergänzend zur aktuellen Ausstellung 'Ein Traum von Rom. Römisches Stadtleben in Südwestdeutschland' das Kindermuseum 'Junges Schloss' für unsere Kleinen seine Türen geöffnet. 


Die Römer haben in der Vergangenheit ein riesiges Reich erobert. Nach der Unterwerfung der anderen Völker haben sie meist friedlich miteinander in den gleichen Städten, oft sogar Haus an Haus gewohnt. Dies hat viele Eindrücke und Einflüsse hinterlassen, teils bis in heutige Zeiten. So haben sie unsere Architektur und den Siedlungsbau stark beeinflusst. Doch was waren dies für Dinge, und wie sind die Siedlungen überhaupt gebaut worden, welche Werkzeuge wurden benötigt, welche Personen waren beteiligt, wie waren deren Berufsbezeichnungen?
Dies sind alles Fragen, mit denen sich die Kleinen Besucher in der Ausstellung im Jungen Schloss auseinander setzen können und zu denen sie die richtigen Antworten finden werden.
Und da es sich um eine Mitmachausstellung handelt, können die Kinder unter dem Ausstellungs-Motto 'Römische Baustelle! Eine Stadt entsteht' eine Stadt nach römischen Vorbild bauen. So erhalten die jungen Besucher einen tollen Einblick in das Alltagsleben der damaligen Bevölkerung, wie auch der Baukunst der Römer.
Also zukünftige Baumeister, hier seit ihr genau richtig und könnt euch schon mal am Bau einer Stadt versuchen.

Link zur Ausstellung

Die Grafik wurde der Ausstellungs-Page  des Jungen Schlosses entnommen.

Montag, 15. Dezember 2014

'Kosmos der Niederländer' im Augustinermuseum Freiburg - bis 12. April 2015


Im 17. Jahrhundert wuchsen die Niederlande zu einer bedeutenden See- und Handelsmacht heran, was nicht nur die Wirtschaft des Landes, sondern auch die Kunstwelt radikal veränderte. Bekannt sind die großen Meister der Niederländischen Schule. Namen wie Rembrandt, Vermeer und viele andere haben diese Zeit geprägt. Und die Arbeiten waren vielfältig. So sind bis ins letzte Detail gestaltete Stillleben genauso entstanden, wie wunderschöne Landschaftsgemälde, oder wild-dramatische Bilder der Seefahrt und Seeschlachten. Alle verbindet, egal wie unterschiedlich deren Genre auch sein mag, eine außerordentlich gründliche Ausführung, bis ins kleinste Detail.


Doch neben den großen bekannten Namen hat das Goldene Zeitalter auch viele nicht so bekannte Malerpersönlichkeiten hervorgebracht. Diesen ist diese Ausstellung gewidmet. Rund 150 Werke können bewundert werden. Die Gemälde stammen aus der Sammlung des Verlegers Christoph Müller, welcher sie an das Staatliche Museum Schwerin stiftete. Sein Augenmerk beim Aufbau lag bewusst abseits der großen Namen und damit ist es ihm gelungen eine sehr bedeutende und umfangreiche Sammlung zusammenzustellen. Erstmals werden diese Werke nun in Freiburg gezeigt.

Link zur Ausstellung

Joos de Momper, Hochgebirgslandschaft mit Pilgern, Foto: Göran Gnaudschun, Gabriele Bröcker © Staatliches Museum Schwerin, Sammlung Christoph Müller - Das Bild wurde der Ausstellungs-Homepage des Augustinermuseum Freiburg entnommen.

'Josef Hirthammer - Alles Natur' in der Hirschwirtscheuer Künzelsau - bis 19. April 2015

Josef Hirthammer ist für seine in Wachs gehaltenen Pflanzen bekannt. Die Hirschwirtscheuer in Künzelsau, zugehörig zu Kunst bei Würth, zeigt seine Arbeiten noch bis Mitte April 2015.

Mit dem Einbetten in Wachs, wird die Pflanze im Grunde konserviert und behält ihren Zustand vom Zeitpunkt des 'Wachsens'. Somit wird der Prozess, wie ihn die Natur vorgesehen hat, unterbrochen und die Pflanzen erhalten eine ganz neue Erscheinung. Sie geben eine ganz andere Art der Ästhetik ab. 
Doch das Konservieren sieht Hirthammer nicht unbedingt als Kunst, für ihn ist es vielmehr ein Beitrag zur Arterhaltung. Zudem dienen ihm die in Wachs konservierten Pflanzen gleichzeitig als Anschauungsobjekte.
Neben diesen in Wachs konservierten Pflanzen, bzw. Pflanzenteilen, sind in der Ausstellung Installationen von z.B. überdimensionierten Samenkapseln, Samen der Evolution, zu sehen.
Ergänzt werden diese vorgenannten Ausstellungsobjekte durch versteinerte Mutanten, welche im Kontrast zur heute teils genmanipulierten und auch technisch immer mehr bestimmten Natur stehen sollen.

Link zur Ausstellung

Josef Hirthammer



Josef Hirthammer: 2 Rosen, 1995 Acryl auf Leinwand 200 x 150 cm Sammlung Würth, Inv. 14650 - Die Grafik wurde Ausstellungs-Homepage Kunst bei Würth entnommen.

'Hölle und Himmel: Salvador Dalis Blätter zu Dantes Göttlicher Komödie' im Deutschordensmuseum Bad Mergentheim - bis 22. Februar 2015

Das Deutschordensmusem zeigt derzeit den Zyklus zu Dante Alighieris Werk 'Die Göttliche Kömedie'. Dieser Zyklus besteht aus 100 einzelnen Zeichnungen des uns als Surrealisten bekannten Salvador Dalí. Dieser Bilderzyklus zu Dantes Hauptwerk ist mit den 100 Arbeiten somit komplett in dieser Ausstellung zu sehen. Und er gibt dem Besucher den Blick frei auf einen anderen Dalí.
Neben diesem Bilderzyklus zu Dantes Werk, hat Dalí noch zu vielen weiteren literaischen Texten, vor allem aus dem italienischen und spanischen, weitere Zyklen erstellt. 
Gerade in diesen Bilderzyklen lässt sich das ganze künstlerische Können Dalís auf wunderbare Weise erkennen. Sie zählen zu den besten Literaturinterpretationen des letzten Jahrhunderts und überzeugen in ihrer bildhaften Darstellung.
Das besondere an dem hier ausgestellten Bilderzyklus zu Dantes Werk ist, dass ca. 40 der Arbeiten sog. Xylografien sind. 
Bei der Xylografie handelt es sich um eine spezielle Holzschnitt-Technik, welche Dalí hier in den Jahren 1960 bis 1964 angewendet hat.

Link zur Ausstellung 

Salvadore Dali, aus der Göttlichen Komödie (Foto: Franz-Walter Schmidt)
Salvadore Dali, aus der Göttlichen Komödie (Foto: Franz-Walter Schmidt) - Das Bild wurde der Ausstellungs-Homepage des Deutschordensmuseum Bad Mergentheim entnommen.

Sonntag, 30. November 2014

'Weggefährten Schlemmers in Stuttgart' in der Staatsgalerie Stuttgart - bis 06. April 2015

Die Große Landesausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart zeigt derzeit 'Oskar Schlemmer - Visionen einer neuen Welt'. Die Ausstellung 'Weggefährten Schlemmers in Stuttgart' im Graphik-Kabinett läuft parallel zur großen Schlemmer-Ausstellung. In dieser Schau sind Werke von Künstlern zu sehen, die seinen Weg und seine Arbeiten während seiner Stuttgarter Zeit von 1906 bis 1919 begleitet haben.

Darunter sind Gemälde und Zeichnungen von so bedeutenden Künstlern wie Otto Meyer-Amden, Johannes Itten, Ida Kerkovius, die zu Schlemmers Freundeskreis zählten, genauso, wie Arbeiten ihres Lehrers Adolf Hölzel, zu finden. Ergänzt wird diese Ausstellung mit Werken u.a. von Gottfried Graf, Edmund Daniel Kinzinger, Albert Mueller und Hans Spiegel, mit denen Schlemmer im Jahr 1919, nach dem Abgang Hölzels als Dozent von der Akademie Stuttgart, die Künstler-Gruppe 'Üecht' gegründet hat.
'Üecht' ist abgeleitet vom althochdeutschen Begriff für Morgendämmerung 'uohta' und versteht sich als Metapher für die Hoffnung der Künstler auf Veränderungen in der Gesellschaft und der Kunst nach Ende des 1.Weltkrieges.

Diese Ausstellung stellt eine wunderbare Ergänzung zur großen Schlemmer-Ausstellung dar.

Link zur Ausstellung der Weggefährten

Link zur großen Schlemmer-Ausstellung 

Adolf Hölzel, Farbige Komposition (Anbetung), 1924, Ölkreide auf Transparentpapier, 33,7 × 42,1 cm,
Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung
Adolf Hölzel, Farbige Komposition (Anbetung), 1924, Ölkreide auf Transparentpapier, 33,7 × 42,1 cm, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung - Das Bild wurde der Ausstellungs-Homepage der Staatsgalerie Stuttgart entnommen.

Donnerstag, 20. November 2014

'Herzblut - Geschichte und Zukunft der Medizintechnik' im Technoseum Mannheim - bis 07. Juni 2015

Dank der medizinischen Forschung werden wir immer älter. Krankheiten konnten ausgerottet werden, uns stehen Impfstoffe und Medikament zur Verfügung. Die Zahl der technischen Hilfsmittel wächst stetig. Brillen, Hörgeräte, Künstliche Gelenke, sie alle sorgen dafür, dass wir mobil bleiben und auch im Alter besser leben, als die Generationen vor uns. 

In der großen Landesaustellung Baden-Württemberg wird die Entwicklung der Medizintechnik seit Beginn des 19. Jahrhunderts gezeigt. 
Es sind unter anderem historische Stethoskope und Amputationsbestecke aus der Zeit um 1840 zu sehen. Alte Zahnarzt-Tretbohrer gehören genauso zu den Ausstellungsobjekten, wie moderne Handprothesen. 

Gezeigt werden die modernen Bildverfahren, welche uns einen detaillierten Blick ins das Innere eines Körpers ermöglichen, genauso, wie man an diversen Mitmachstationen z.B. erfahren kann, wie das mit dem Ultraschall funktioniert. 

Den Besuchern zeigt diese Ausstellung mit ihren zahlreichen Exponaten deutlich, welche Verbesserung der Lebensqualität die Medizintechnik für viele Menschen bedeutet. 
Verbunden mit dieser Ausstellung werden Themen zum demographischen Wandel und der genetischen Diagnostik behandelt. Auch gibt es hierzu mehrere Diskussionsmöglichkeiten in Hinblick auf ethische und gesellschaftliche Fragen, an denen sich die Besucher beteiligen können.

Link zur Ausstellung

Das Bild wurde der Ausstellungs-Homepage des Technoseum Mannheim entnommen.
 
Begleitend zur Ausstellung steht auf der Ausstellungs-Homepage ein Hypochondertest zur Verfügung.

Mittwoch, 19. November 2014

'Filz "... in Bewegung" ' im Kurpfälzischen Museum Heidelberg - bis 01. März 2015

Als Grundlage der Ausstellung diente ein internationaler Wettbewerb der immerhin in 6 Sprachen verfasst war. Eingereicht wurden rund 250 Arbeiten aus 20 Staaten. Von einer Jury wurden aus diesen Werken 65 Exponate von 54 verschiedenen Künstler/-innen für die Ausstellung ausgewählt, die das vorgegebene Thema '... in Bewegung' besonders gut umgesetzt haben. Initiiert ist die Ausstellung vom Filz-Netzwerk e.V..

'... in Bewegung' ist natürlich ein wenig abstrakt zu sehen. So sollen sie den Geist bewegen, Emotionen in Bewegung setzen und nicht zu vergessen, auch die Hände des Filzers werden bewegt. 
Die unterschiedlichen Herkunft der Künstler/-innen wirken sich in den jeweiligen Arbeiten aus. So sind schon die Ideenfindung und Umsetzung recht unterschiedlich und diese Unterschiede sind im gesamten Prozess bis hin zum fertigen Produkt erkennbar, einschließlich der verschiedenen Materialien und Farben, die zum Einsatz gekommen sind.
Beeinflusst durch die Bewegung, welche das Leben mit sich bringt. Veränderungen im Beruf, das Reisen, Bewegungen im Kopf, oder auch die Behinderung, welche nur zu einer eingeschränkten, oder veränderten Art der Bewegung führt. Eine Liste, die sich beliebig fortführen lässt. 

Herausgekommen sind beeindruckende und sehenswerte Arbeiten.



'... in Bewegung' ist zudem noch in einem anderen Zusammenhang zu sehen, denn es handelt sich um eine Wanderausstellung quer durch Europa. So wird auch hier das Motto 'in ... Bewegung' erneut aufgegriffen. 
So hat sie schon Station in der Schweiz und Liechtenstein gemacht, genauso wie in Frankreich und Finnland und ist nun nach Gleichen bei Göttingen zum 2. Mal in Deutschland zu sehen.


Link zur Ausstellung

Wer mehr über Filz und das Arbeiten mit Filz erfahren möchte, kann sich auf der Seite des Filznetzwerkes informieren.


Die Bilder zeigen links: 'Trinity' Marjolein Dallinga (Kanada) Foto: KünstlerinTr; in der Mitte: 'Message in the Sand' Anna  Gunnarsdóttir (Island) Foto: Finnbogi Marinósson; rechts: 'Kleine Filzschale Nr.4/Fallschirm' Kitty Korver (Niederlande) Foto: Künstlerin - alle Bilder sind der Ausstellungs-Homepage des Kurpfältischen Museum Heidelberg entnommen.

Montag, 17. November 2014

'Von Atlantis bis heute' im Museum Weltkulturen D5 Mannheim - bis 01. März 2015

Naturkatastrophen haben die Menschheit seit jeher bewegt. Der sagenumwobene Untergang von Atlantis, der Untergang von Pompeji, das große Erdbeben in Chile und viele mehr sind uns aus der Geschichte bekannt. 
In den letzten Jahren erreichen uns immer wieder Nachrichten und Bilder von Vulkansausbrüchen, Erdbeben, verheerende Stürme und Überschwemmungen, bis hin zu Tsunamis.
Wir sind einerseits fasziniert, andererseits schockiert von der zerstörerischen Kraft der Natur.

Die Ausstellung widmet sich dem Thema der Naturkatastrophen. An hand von mehreren bekannten und unbekannten Naturkatastrophen wird der Umgang von uns Menschen mit diesen gezeigt. Zu sehen sind nicht nur die Folgen, die wir gerade bei den neueren aus den Medien kennen, sondern bereits deren Auslöser werden gezeigt. Dies gelingt mit Unterstützung von neuesten Forschungsergebnissen, welche in der Ausstellung mit aufgezeigt werden.

Insgesamt umfasst die Ausstellung rund 200 Objekte, von der Malerei, über Holzschnitte, Skulpturen und Büsten bis hin zur Fotografie, an denen die verschiedenen Katastrophen der letzten Jahrhunderte aufgezeigt werden. 
Aber auch Messinstrumente aus der Wissenschaft sind zu sehen. Zudem sind sog. interaktive Stationen in die Ausstellung mit eingebunden, so dass sie auch für Kinder und Jugendliche zu einer spannenden Ausstellung wird.

Link zur Ausstellung

Katalog
Das Bild wurde der Ausstellungs-Homepage entnommen.

'Ägypten - Land der Unsterblichkeit' im REM Mannheim - bis 17. Mai 2015

Ägypten, das Land am Nil fasziniert uns heute noch immer mit seiner sagenhaften Geschichte. Das Reich der Pharaonen am Nil hat über 4000 Jahre existiert. Eine Hochkultur, in der die Menschen schreiben konnten und Pyramiden erbauen ließen. Diesen Themen widmet sich die Ausstellung, bis hin zum Alltagsleben der Bevölkerung entlang des Nils, mit all seinen kulturellen Facetten. Und natürlich der für uns verwirrenden Götterwelt. 

Wir alle haben zumindest in der Schule vom Glauben an das Weiterleben nach dem Tod im Alten Ägypten gehört. Haben erfahren, dass dieser Glaube von der Unsterblichkeit zu einem für uns unbekannten Totenkult geführt hat. Es wurden die Pyramiden errichtet, die berühmtesten stehen noch heute in Giza vor den Toren Kairos. Auch das Tal der Könige ist ein großer Pharaonen-Friedhof. Die Toten wurden mumifiziert, um sie unbeschadet in das Totenreich führen zu können. Es wurden reich verzierte Mumienmasken gefertigt, die Särge kostbar verkleidet, die Gräber erhielten wertvolle Grabbeigaben und waren ebenfalls reich und kunstvoll verziert. Der Kult reichte soweit, dass den Toten Essen und Trinken mit in die Gräber geben wurden.

In der Ausstellung sind rund 500 Ausstellungsstücke zu sehen. Als besonderes Exponat ist hier sicherlich das rund 3.500 Jahre alte Totenbuch des Amenemhat. Dieses ist hier erstmals in einer Ausstellung zu sehen. 
Es handelt sich um eine ca. 9 Meter lange Papyrus-Rolle. Es ist fast komplett erhalten und zeigt uns heute über 3.500 Jahre nach seiner Fertigung wunderbare farbige Illustrationen, welche noch immer erhalten sind.

Die Ausstellung verfügt über mehrere Mitmachstationen und einem speziellen Begleitprogramm für Kinder.

Link zur Ausstellung

Das Bild wurde der Ausstellungs-Homepage des REM Mannheim entnommen.

Donnerstag, 13. November 2014

'Die Welt des Schattentheaters' im Linden-Museum Stuttgart - bis 10. April 2016

Das Schattentheater ist vor allem in Asien populär. Es hat sich im Lauf der Jahrhunderte über den Orient bis Griechenland verbreitet. Besonders große Tradition hat diese Kunst der Ausdrucksform in China, Indonesien und Indien.
Seit jeher sind die Menschen gebannt vom Zusammenspiel von Licht und Schatten. So auch verschiedene Künstler, wie z.B. Franz Marc.
Im Grundaufbau sind die Schattentheater sehr ähnlich. Sie folgen bestimmten Erzähl-Aspekten, sowie einer Typologie der dargestellten Figuren. Jedoch werden bei Betrachtung der Schattentheater regionale Unterschiede sehr schnell deutlich. So findet man diese Art des Theaters in Indien oder auch Thailand als zeremonielle Handlungen bei Tempelfesten. In China weist das Schattentheater hingegen Grundlagen der chinesischen Oper auf. So werden Musik, Masken und Kostüme von dort übernommen. Im Orient dient das Schattentheater eher dazu der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten.

In der aktuellen Ausstellung sind bisher nicht gezeigte Stücke, und in den Archiven wiederentdeckte Schätze zu sehen. Es werden Figuren aus verschiedenen Sammlungen gezeigt. Unter ihnen die ältesten Schattentheater-Figuren aus der islamischen Welt.

Das Schattentheater wird in der Ausstellung stimmungsvoll mit Musik und Gesang inszeniert. Es wird zum Leben erweckt und bietet Kindern und Erwachsenen unter dem Motto 'Faszination Schatten' diverse Möglichkeiten zum Mitmachen und selber erleben.

Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Internationalen Schattentheater Zentrum entstanden. Dazu passend findet vom 9. bis 15. Oktober 2015 das Internationale Schattentheater Festival in Schwäbisch Gmünd statt.

Link zur Ausstellung

Das Bild ist der Ausstellungs-Homepage des Linden-Museum Stuttgart entnommen.

Donnerstag, 6. November 2014

'Myanmar - Das Goldene Land' im Linden-Museum Stuttgart - bis 17. Mai 2015

Myanmar, eines der größten Länder Süd-Ost-Asiens, vielen noch unter dem Namen Burma bekannt, wird auch oft als das 'Goldene Land' bezeichnet. Und doch sind uns seine Kultur und Geschichte durch die jahrelange Isolation weitgehend unbekannt.
Myanmar ist vom Buddhismus geprägt. Die Landschaft, bestimmt von alten Tempeln und goldenen Pagoden, in den Häusern die Verehrung Buddhas.

In der Ausstellung sind rund 200 Objekte verschiedener Art zu sehen. Objekte aus verschiedenen internationalen Sammlungen, dazu Filme und Musik. 
Durch diese Effekte werden die Eindrücke des Lebens in Myanmar direkt vermittelt. Es werden die verschiedenen Formen der Religion erlebt. 
Zu sehen sind unter anderem Buddahfiguren aus 12 Jahrhunderten, Handschriften auf Papier und Palmblättern. Lackgefäße sind ebenfalls in der Ausstellung zu sehen, wie  Holzschnitzarbeiten, oder auch Fresken aus dem Buddhismus. Aber auch Kostüme, Marionetten, Instrumente und vieles mehr kann bewundert werden.




Für die Kleinen Besucher:


In der Ausstellung ist eine spezielle Kinderebene integriert. Die kleinen Besucher werden vom Mönch Dhammananda durch dessen Heimat geführt. Er zeigt ihnen die Klöster seiner Heimat, weist auf mystische Tiere hin. Er zeigt den jungen Besuchern, wie man sich in Myanmar kleidet, und wie deren Schrift aussieht.


Link zur Ausstellung

Bild von der Ausstellungs-Homepage des Linden-Museum Stuttgart.

Montag, 3. November 2014

Gebrochener Glanz Römische Großbronzen am UNESCO-Welterbe Limes im Limesmuseum Aalen - bis 22. Februar 2015


Das Limesmuseum in Aalen hat in Zusammenarbeit mit rund 80 Museen in Deutschland, aber auch den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Österreich und der Schweiz die beeindruckenden Bronzestatuen aus der römischen Zeit zusammen getragen. Diese schlummerten teils über viele Jahrzehnte in deren Depots und werden nun teils zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt.

Über vier Jahre wurden benötigt, die Schätze römischer Kunst von der Nordsee bis zu den Alpen zusammenzutragen, zu erforschen und nun in einer imposanten Ausstellung zu präsentieren.

Die Ausstellung kann als Ergänzung zur aktuell in Stuttgart gezeigten Sonderausstellung 'Ein Traum von Rom. Römisches Stadtleben in Süddeutschland' gesehen werden. 

Link zur Ausstellung

Vergoldete Hand einer Monumentalen Götterstatue (© H.-Th. Gerhards, LVR-Museumsverbund) von der Ausstellungs-Homepage des Limesmuseum Aalen.

Samstag, 25. Oktober 2014

'Ein Traum von Rom. Römisches Stadtleben in Südwestdeutschland' im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart - bis 12. April 2015

Rom, die 'ewige Stadt'. 
Schon immer hat diese Stadt ihre ganz eigene Faszination ausgestrahlt.
Es kamen die Zeiten, in denen sich die Grenzen des Römischen Reiches immer weiter nach Norden verschoben haben. 
Im Gegensatz zu vielen bisherigen Ausstellungen, zeigt das Landesmuseum Württemberg hier nicht das Leben im antiken Rom, sondern widmet sich der Ausstrahlung dieser antiken Stadt. Erstmals wird die Römische Kultur nördlich Galliens in einer Ausstellung gezeigt.

Wie hat Rom das Leben in der Verwaltung, Wirtschaft, oder auch Gesellschaft anderer Städte geprägt?
Aufgezeigt wird dieses am Vergleich zwischen verschiedenen Siedlungen in Baden-Württemberg im Gegensatz zur damaligen Metropole Trier. Es werden viele Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten sichtbar.
Wie hat sich die Architektur entwickelt, welchen Einfluss übte Rom auf die neu entstehenden Verwaltungsgebäude aus?
Gezeigt werden damals aus Rom direkt importierte Kunst- und Luxusgüter, wie auch farbenprächtige Wandmalereien in Privathäusern und öffentlichen Gebäuden.

An der Ausstellung beteiligt sind die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Rheinisches Landesmuseum Trier und des Landesmuseums Württemberg.

Link zur Ausstellung 

Ein Traum von Rom
Plakat von der Ausstellungs-Homepage 'Ein Traum von Rom'

 

Begleitend zu dieser Ausstellung ist auch wieder das 

Kindermuseum Junges Schloss

geöffnet. Das Landesmuseum Württemberg zeichnet sich dadurch aus, dass es den Ausstellungen meist eine spezielle Ausstellung für Kinder zum Thema mit iniziiert. 

Dieses Mal läuft die Kinder-Ausstellung unter dem Titel:

Römische Baustelle! Eine Stadt entsteht 

Link zur Ausstellung 'Junges Schloss'


Römische Baustelle! Eine Stadt entsteht
Plakat von der Ausstellungs-Homepage 'Ein Traum von Rom'



Mittwoch, 3. September 2014

Film & Kunst, Eine Kooperation des Cinema Quadrat und der Kunsthalle Mannheim - bis 21. Februar 2015

Vorführungen:



Film & Kunst

September 2014 - Februar 2015
Eine Kooperation des Cinema Quadrat und der Kunsthalle Mannheim


Zu verschiedenen Tagen werden Filme zum Thema Kunst gezeigt.


Hier das Filmprogramm: 


Paula Modersohn-Becker – Ein Atemzug 
D 2007, Regie: Natalie David, 82 Min., Dokumentarfilm 
Do. 18.09.2014, 19:30 Uhr. Ort: Cinema Quadrat

Renoir
FRA 2012, Regie: Gilles Bourdos, 111 Min., Spielfilm
Do. 09.10.2014, 19:30 Uhr. Ort: Cinema Quadrat

Rendevous der Freunde
D 1992, Regie: Maria Hemmleb, Christian Bau, 60 Min., Dokumentarfilm
Do. 27.11.2014, 19:30 Uhr. Ort: Cinema Quadrat 
Andreas Schlüter
D 1942, Regie: Herbert Maisch, 111 Min., Spielfilm
Do. 11.12.2014, 19:30 Uhr, Ort: Cinema Quadrat

Markus Raetz
CHE 2007, Regie: Iwan Schumacher, 75 Min., Dokumentarfilm

Do. 15.01.2015, 19:30 Uhr. Ort: Cinema Quadrat

Spezial: Expressionismus-Abend mit Film, Kunst & Literatur
Von morgens bis mitternachts
D 1920, Regie: Karlheinz Martin, 81 Min., Spielfilm




Sa. 21.02.2015, 18:00 Uhr - 22:30 Uhr. Ort: Cinema Quadrat.

Sonntag, 24. August 2014

Moderne Zeiten in der Kunsthalle Würth Schwäbisch Hall - bis 01. Mai 2015

Die Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin zu Gast in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall


In der Ausstellung sind ca. 200 Werke aus der Nationalgalerie zu Berlin zu sehen. Werke aus der Zeit von 1900 bis 1945.
Die Kunsthalle Würth hat mit diesen Exponaten eine Ausstellung der Superlative zu verzeichnen, denn international zählt die Sammlung der Nationalgalerie als bedeutendste der Moderne. 
Schon 1919 wurde die Nationalgalerie eingerichtet und es entstand die erste öffentliche Sammlung der Moderne.

Link zur Ausstellung

Moderne Zeiten
(Bild von der homepage Kunst bei Würth)