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Samstag, 29. November 2014

'Auf der Suche nach Harmonie - Die Navajo' im St. Annen-Museum Lübeck - bis 01. März 2015

Die Navajo sind ein Indianerstamm, der heute im Südwesten der USA im Areal der Bundesstaaten Arizona, Colorado, New Mexico und Utha lebt. In etwa eine Viertelmillion Menschen gehören diesem Volksstamm heute an und bilden damit die größte Gruppe der Menschen, die in einem Reservoir in den USA leben. 

Die Ausstellung ist um die Ausrüstung des Medizinmannes der Navajo, Benet Toehe, aufgebaut. Diese Ausstellungsstücke, welche einzigartig in Europa sind, befinden sich seit dem Jahr 2000 im Besitz der Völkerkundesammlung der Stadt Lübeck. Ergänzt wird die Ausstellung aus einer Sammlung von Teppichen und Silberschmuck, welche sich ebenfalls im Beseitz der Stadt befinden.

An hand dieser wunderbaren Stücke, kann das St. Annen-Museum einen Einblick in die religiöse Welt der Navajo geben und die Geschichte des Volksstammes den Besuchern aufzeigen.

Link zur Ausstellung

Auf der Suche nach Harmonie - Die Navajo
Auf der Suche nach Harmonie - Die Navajo - Das Bild ist der Ausstellungs-Homepage des St. Annen-Museum Lübeck entnommen.

Mittwoch, 5. November 2014

'Vom Wissen der Objekte. Ethnologische Konstellationen' im GRASSI Museum für Völkerkunde Leipzig - bis 22. Februar 2015

Das Institut für Ethnologie der Universität Leipzig feiert seinen 100. Jahrestag. Dies ist Anlass genug, diese Ausstellung vorzustellen. So wie das Völkerkundemuseum in Leipzig, ist auch dieses das Älteste seiner Art in unserem Land.

Und da es sich als Ausrichter um das Institut für Ethnologie handelt, steht die Sichtweise dieser Berufsgruppe im Vordergrund. Wie sieht ein Ethnologie die Dinge, was sieht er in den Objekten? Welche Geschichte kann der Ethnologe dem Stück entlocken?

Die Ausstellung ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Im ersten Raum sind die Gegenstände nach den typischen Ethnologischen Eigenschaften, wie Form, Funktion, oder Herkunft sortiert, ausgestellt. So ist die Gleichheit unübersehbar, aber gleichzeitig weisen die Objekte auch ihre Verschiedenartigkeit auf. Sie werden unter kulturhistorischen Blickwinkeln betrachtet.
Im zweiten Raum hingegen werden wenige, aber wertvolle Objekte, einzeln präsentiert. Wir nehmen sie anders war.
Die Ausstellung spielt mit der Fülle und dem Glanz als Gegensatz zum Alltäglichen, aber auch der Ordnung und Unordnung, der Einheit und Verschiedenheit.

Link zur Ausstellung

Das Bild wurde der Ausstellungs-Homepage Staatliche Kunstsammlungen Dresden entnommen.