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Donnerstag, 13. November 2014

'Die Welt des Schattentheaters' im Linden-Museum Stuttgart - bis 10. April 2016

Das Schattentheater ist vor allem in Asien populär. Es hat sich im Lauf der Jahrhunderte über den Orient bis Griechenland verbreitet. Besonders große Tradition hat diese Kunst der Ausdrucksform in China, Indonesien und Indien.
Seit jeher sind die Menschen gebannt vom Zusammenspiel von Licht und Schatten. So auch verschiedene Künstler, wie z.B. Franz Marc.
Im Grundaufbau sind die Schattentheater sehr ähnlich. Sie folgen bestimmten Erzähl-Aspekten, sowie einer Typologie der dargestellten Figuren. Jedoch werden bei Betrachtung der Schattentheater regionale Unterschiede sehr schnell deutlich. So findet man diese Art des Theaters in Indien oder auch Thailand als zeremonielle Handlungen bei Tempelfesten. In China weist das Schattentheater hingegen Grundlagen der chinesischen Oper auf. So werden Musik, Masken und Kostüme von dort übernommen. Im Orient dient das Schattentheater eher dazu der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten.

In der aktuellen Ausstellung sind bisher nicht gezeigte Stücke, und in den Archiven wiederentdeckte Schätze zu sehen. Es werden Figuren aus verschiedenen Sammlungen gezeigt. Unter ihnen die ältesten Schattentheater-Figuren aus der islamischen Welt.

Das Schattentheater wird in der Ausstellung stimmungsvoll mit Musik und Gesang inszeniert. Es wird zum Leben erweckt und bietet Kindern und Erwachsenen unter dem Motto 'Faszination Schatten' diverse Möglichkeiten zum Mitmachen und selber erleben.

Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Internationalen Schattentheater Zentrum entstanden. Dazu passend findet vom 9. bis 15. Oktober 2015 das Internationale Schattentheater Festival in Schwäbisch Gmünd statt.

Link zur Ausstellung

Das Bild ist der Ausstellungs-Homepage des Linden-Museum Stuttgart entnommen.

Donnerstag, 6. November 2014

'Myanmar - Das Goldene Land' im Linden-Museum Stuttgart - bis 17. Mai 2015

Myanmar, eines der größten Länder Süd-Ost-Asiens, vielen noch unter dem Namen Burma bekannt, wird auch oft als das 'Goldene Land' bezeichnet. Und doch sind uns seine Kultur und Geschichte durch die jahrelange Isolation weitgehend unbekannt.
Myanmar ist vom Buddhismus geprägt. Die Landschaft, bestimmt von alten Tempeln und goldenen Pagoden, in den Häusern die Verehrung Buddhas.

In der Ausstellung sind rund 200 Objekte verschiedener Art zu sehen. Objekte aus verschiedenen internationalen Sammlungen, dazu Filme und Musik. 
Durch diese Effekte werden die Eindrücke des Lebens in Myanmar direkt vermittelt. Es werden die verschiedenen Formen der Religion erlebt. 
Zu sehen sind unter anderem Buddahfiguren aus 12 Jahrhunderten, Handschriften auf Papier und Palmblättern. Lackgefäße sind ebenfalls in der Ausstellung zu sehen, wie  Holzschnitzarbeiten, oder auch Fresken aus dem Buddhismus. Aber auch Kostüme, Marionetten, Instrumente und vieles mehr kann bewundert werden.




Für die Kleinen Besucher:


In der Ausstellung ist eine spezielle Kinderebene integriert. Die kleinen Besucher werden vom Mönch Dhammananda durch dessen Heimat geführt. Er zeigt ihnen die Klöster seiner Heimat, weist auf mystische Tiere hin. Er zeigt den jungen Besuchern, wie man sich in Myanmar kleidet, und wie deren Schrift aussieht.


Link zur Ausstellung

Bild von der Ausstellungs-Homepage des Linden-Museum Stuttgart.