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Montag, 15. Dezember 2014

'Olav Christopher Jenssen' im Saarlandmuseum Moderne Galerie Saarbrücken - bis 22. Februar 2015

Der norwegische Künstler Olav Christopher Jenssen, 1954 in Sortland - Norwegen geboren, hat erstmals 1992 bei der Documenta IX auf sich aufmerksam gemacht. Heute zählt er zu den bekanntesten und anerkanntesten Künstlern aus Skandinavien. 

Sein Schaffensschwerpunkt ist sicherlich in der Malerei und der Zeichnung zu finden.  Jenssen's Werke gehen ins Abstrakte. Oft versucht er in seinen Bildern das Verhältnis von Linien und Farben zu erkunden. 

Für Jenssen selbst stellen viele seiner Bilder 'einen Strom von Bildern' dar. Oftmals widmen sie sich einer Thematik und treten in eine visuelle Verbindung.
Doch auch die Skulptur findet immer mehr Einzug in seine Arbeiten. Und so hat Jenssen für diese Ausstellung eine Installation unter Berücksichtigung und Einbindung in das denkmalgeschützte Ausstellungsgebäude geschaffen. Ziel war es, den Dialog zwischen den Ausstellungsstücken und dem Raum zu intensivieren. Ob ihm dies gelungen ist? Machen Sie sich selbst ein Bild davon.

Link zur Ausstellung

Olav Christopher Jenssen, Protagonist No. 3, Berlin 2008, Acryl auf Leinwand, 312 x 302 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2014 - Die Grafik wurde der Ausstellungs-Homepage der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz entnommen.

Mittwoch, 26. November 2014

'Zwischen Kaiserwetter und Donnergrollen' im Historischen Museum Saar - bis 08. März 2015

Um die Jahrhundertwende vom neunzehnten Jahrhundert zum zwanzigsten waren satirische Zeitungen sehr populär. So wie die Wochenzeitschrift 'Simplicissimus', welche seit 1896 auf dem Markt war.
In ihnen wurden die damaligen Ereignisse mit Karikaturen und Texten aufgearbeitet. So kamen politische Themen genauso zur Sprache, wie die Balkankrise, oder die sozialen Unruhen in den europäischen Staaten. 
Zu den Unruheherden in Europa und den Kolonialstaaten kamen viele Veränderungen durch die Industrialisierung. Die Welt war in Bewegung und wurde von großartigen Karikaturisten und Autoren immer wieder den Ereignissen angepasst dargestellt und beschrieben.

In der Ausstellung 'Zwischen Kaiserwetter und Donnergrollen' wird die wilhelminische Zeit aus den Augen des 'Simplisissimus', dem bekanntesten Satireblatt, gezeigt. Über 90 Originalvorlagen von Zeichnungen und Skizzen sind zu sehen, aus der Zeit von 1896 bis 1914. Satire diente damals wie heute eine Spiegelbild der Gesellschaft wieder zugeben, ebenso, wie Sorgen, Ängste, aber auch unterhaltsame Ereignisse darzustellen. Die ausgestellten Karikaturen geben umfangreiche Einblicke in den Wandel der damaligen Gesellschaft.

Die meisten Ausstellungsstücke stammen aus der Sammlung des Museum Wilhelm Busch - Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst in Hannover.

Link zur Ausstellung


Die Grafik wurde der Ausstellungs-Homepage des Historischen Museum Saar entnommen.

Dienstag, 18. November 2014

'Wir sind ein Volk' in der Völklinger Hütte - VERLÄNGERT bis 08. März 2015

Über 41 Jahre war Deutschland in Ost und West geteilt. 28 Jahre davon zog sich eine Mauer von Nord nach Süd und um West-Berlin. Doch mit auflösen der politischen Eiszeit, Beendigung des Kalten Krieges hat sich das Gesicht Deutschlands und Europas gewandelt.
Am 9. November 1989 wird der 'Fall' der Mauer in den Medien verkündet und am späten Abend ist es endlich auch soweit, die Schlagbäume öffnen sich nach und nach. Was folgt sind die schwierigen 'Zwei-plus-Vier' Verhandlungen, in denen es um die Deutsche Wiedervereinigung geht.

Diese Ausstellung zeigt Fotos des renommierten Fotografen Helmut R. Schulze. Bei vielen der Verhandlungen ist er als Bildjournalist vor Ort, und dies oft direkt und exklusiv. 
Die Bilder des 1929 in Bad Liebenwerda geborenen Schulze geben Einblicke in die harten Verhandlungen und zeigen uns anlässlich des 25. Jahrestages aus nächster Nähe den politischen Weg der 'Deutsch-Deutschen Wiedervereinigung'.

Link zur Ausstellung

© Helmut R. Schulze - Das Bild wurde der Ausstellungs-Homepage der Völklinger Hütte entnommen.

Dienstag, 21. Oktober 2014

'Die Röchlings und die Völklinger Hütte' in der Völklinger Hütte - bis 26. April 2015

Diese Ausstellung spannt den Bogen aus der Gründungszeit der Hütte vom Gründer, dem Industriellen Carl Röchling, bis zur Zeit nach Ende des 2. Weltkrieges.

So erzählt die Ausstellung von Meilensteinen der Industrialisierung, welche unter Röchling in der Hütte erstmals zum Einsatz kamen, wie z.B. der Trockengasreinigung, Weiterverarbeitung von Reststoffen aus der Kokerei, oder die Betonbauweise.
Die Ausstellung erzählt aber auch von der dunklen Seite der Hütte, wie z.B. dem Einsatz von Zwangsarbeitern im 2. Weltkrieg.

Es wird weiter die Zeit nach dem Krieg betrachtet, die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts, als die französischen Besatzer die Völklinger Hütte unter Sequesterverwaltung stellen und diese 1956 wieder aufheben und die Hütte an die Familie Röchling zurückgegeben wird.
Die Geschichte der Hütte geht weiter, bis zur Stahlkrise Mitte der 1970er Jahre, welche am 4. Juli 1986 zur endgültigen Stillsetzung der Völklinger Hütte führt.
Durch die umsichtige Inschutzstellung durch das Saarländische Konservatoramt wurde die Völklinger Hütte bereits im Dezember 1994 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. 


Link zur Ausstellung 

                               

Bilder von der Ausstellungs-Homepage der Völklinger Hütte.

'Ägypten Götter. Menschen. Pharaonen.' in der Völklinger Hütte - bis 22. Februar 2015

Ägypten - eine Weltkultur im UNESCO Weltkulturerbe Völklinger Hütte.

Über 250 Ausstellungsstücke sind zu sehen. Viele von ihnen kommen aus dem Museum Egizio Turin.
Das Egizio in Turin ist das älteste Ägyptische Museum weltweit. Fast alle dieser Exponate sind erstmals in Mitteleuropa zu sehen. 

Ägypten übt heutzutage eine unglaubliche Faszination auf uns aus. Geprägt durch seine Pyramiden, Pharaonen und seine Kultur.

Eine kulturell hochwertige Ausstellung in einem würdigen UNESCO-Welterbe-Rahmen. Kann es einen größeren Kontrast geben?


Link zur Ausstellung


Plakat von der Ausstellungs-Homepage der Völklinger Hütte