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Freitag, 21. November 2014

'made in GDR – DDR-Spielzeug für die Welt' im Spielzeugmusem Nürnberg - bis 01. März 2015

Im November 2014 wurde in ganz Deutschland der 25. Jahrestag zum 'Fall' der Mauer gefeiert. Dies ist Anlass für das Spielzeugmuseum in Nürnberg den Spielzeugen aus der damaligen DDR eine eigene Sonderausstellung zu widmen.

Jahrhunderte alte Spielzeug-Manufakturen befanden sich nach der Teilung Deutschlands im Osten, dem Gebiet der DDR. Deren Entwicklung unter Einfluss der Planwirtschaft ist ein Bestandteil der Ausstellung.

So kann an hand der umfangreichen Privatsammlung von Eric Palitzsch, Leihgaben aus anderen Museen und dem Eigenbestand des Spielzeugmuseums eine umfangreiche Ausstellung von DDR-Exportspielzeugen, 'made in GDR', den Besuchern gezeigt werden.
Ferner erhalten die Besucher Einblicke in die besonderen Ausbildungsstätten, welche die Spielzeugindustrie vorzuweisen hatte, incl. Design-Schulen und VEB's, sog. Volkseigenen Betrieben.
Manch Besucher wird sich wundern, welche seiner in Kindertagen liebgewonnen Spielsachen ihren Ursprung in der DDR hatten.

Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm für Familien.

Link zur Ausstellung

  
Linkes Bild: Puppe, VEB Sonni Sonneberg 1960er Jahre mit Holzkrahn, VEB Vero Olbernhau 1980er Jahre. Rechtes Bild: Junge, VEB Puppenwerkstätten Bad Kösen um 1955, mit Raupe VEB Mechanische Spielwaren Brandenburg 1970er Jahre. - Die Bilder sind der Ausstellungs-Homepage des Spielzeugmuseum Nürnberg entnommen. 

Donnerstag, 20. November 2014

'Von oben gesehen. Die Vogelperspektive' im GNM Nürnberg - bis 22.02.2015

Der Traum vom Fliegen, die Welt einmal von oben betrachten. Von jeher war dies ein Traum der Menschheit. Seit Ende des 15. Jahrhunderts finden wir die Vogelperspektive in den verschiedenen Kunstwerken.

Eine der ersten großen Werke mit der Vogelperspektive ist sicherlich das 1500 entstandene  monumentale Werk von Jacopo de‘ Barbari auf welchem er seine Geburtsstadt Venedig dargestellt hat. Mit seinen Ausmaßen von 1,39 / 2,82 kann man das imposante Bild der Lagunenstadt schon als monumental bezeichnet werden. Entstanden ist mit Hilfe von Vermessungsdaten und den perspektivischen Ansichten.  

Im 16. Jahrhundert wird die Vermessung systematisch erfasst. Dörfer und Städte, Flüsse und Seen, Berge und Wälder werden nach und nach vermessen. Von nun an werden die Landschaften dem menschlichen Ordnungssinn unterworfen.

Für viele Menschen war die Erschließung der Bergwelten die Möglichkeit die Welt von oben, aus der Vogelperspektive zu sehen. Auch wurde der Blick vom örtlichen Kirchturm und aus den Fenstern der immer höher gebauten Häuser zur Attraktion. Es folgten die ersten Fahrten mit dem Heißluftballon für die allgemeine Bevölkerung. Bis schließlich in Paris zur Weltausstellung der Eiffelturm 1889 eröffnet wurde. Der Blick von diesem Turm und von Notre Dame hat sich zu einem der beliebtesten Bildmotive entwickelt.

Doch damit nicht Schluss. Der Traum vom Fliegen wurde dank ideenreicher Erfinder zur mittlerweile fast alltäglichen Realität. Und dieser Blick von oben auf unseren Planeten Erde übt nach wie vor eine große Faszination auf uns Menschen und die Künstler unserer Zeit aus.

Die Ausstellung bietet einen Wandel durch die Geschichte, bei dem der Traum vom Fliegen und die daraus entstandenen Kunstwerke im Mittelpunkt stehen.


Theodor Pixis: Tausend Meter über München
Theodor Pixis: Tausend Meter über München - Das Bild wurder der Ausstellungs-Homepage des GNM Nürnberg entnommen.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

'Jörg Immendorff. Versuch Adler zu werden' im H2 in Augsburg - bis 17. Mai 2015


Der aus Lüneburg stammende Jörg Immendorf (1945 bis 2007) darf wohl zu Deutschlands bekanntesten Künstlern der jüngeren Zeit gezählt werden. 

Bekannt geworden ist er im Zuge der 68er mit ersten provokanten Aktionen, inspiriert durch seinen Lehrer, der kein geringerer war, als Joseph Beuys.
Bekannt geworden ist er der breiteren Öffentlichkeit dann in den 70er und 80er Jahren mit den 'Café Deutschland'-Bildern. Dies erzeugten immer wieder heftige politische und kontroverse Diskussionen.

In der aktuellen Ausstellung im H2 sind neben seinen Gemälden auch Zeichnungen und Skulpturen zu sehen. Sie zeigt im Grunde alle seine Hauptwerke aus den verschiedensten Schaffensperioden.

Die Exponate zeuge von Immendorfs innovativen Umgang mit der Geschichte, und gleichzeitig der aktuellen Themen jener Zeit. 
Oft wird der ganze Zynismus sichtbar dem die Gesellschaft ausgesetzt war.

Der Titel der Ausstellung, 'Versuch Adler zu werden' steht symbolisch dafür Stärke zu erlangen, aber auch Niederlagen, aus dem persönlichen, wie auch gesellschaftlichen Umfeld, als Chance zu verstehen.


Café Deutschland VII
Jörg Immendorff, Café Deutschland VII (Ausschnitt), 1980, © The Estate of Jörg Immendorff, Courtesy Galerie Michael Werner, Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York

Jörg Immendorff (1945–2007), Versuch Adler zu werden, 1990, Leihgabe der Sammlung Stephan und Susanne Böninger, München ©The Estate of Jörg Immendorff, Courtesy Galerie Michael Werner Märkisch Wilmersdorf, Köln und New York
Jörg Immendorff (1945–2007), Versuch Adler zu werden, 1990, Leihgabe der Sammlung Stephan und Susanne Böninger, München ©The Estate of Jörg Immendorff, Courtesy Galerie Michael Werner Märkisch Wilmersdorf, Köln und New York

 Die Bilder stammen von der Ausstellungs-Homepage des H2 Augsburg.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

'9 cm Nürnberg. Eine Kulturgeschichte der Nürnberger Bratwurst' im Fembohaus Nürnberg - bis 29. März 2015

Sie ist 7 bis 9 cm lang. Ihr Gewicht beträgt 20 bis 25 Gramm. Beides, Größe und Gewicht, sind streng geschützt, sowie auch deren Inhaltsstoffe. Die Rede ist von der Nürnberger Bratwurst. 
Und wie der Name schon vermuten lässt, darf sie nur aus Nürnberg kommen. 
Und traditionell ist sie auch noch. Immerhin kann sie auf stolze 700 Jahre zurück blicken.

Und man mag es kaum glauben, aber schon in der frühen Neuzeit wurde mit der sog. 'Guten Policey' ein Vorgängermodell unserer heutigen Lebensmittelaufsicht ins Leben gerufen, deren Aufgabe unter anderem darin bestand, den Inhalt und die Herstellung der 'Nürnberger' zu überwachen. 
Und weil sie traditionell ist, sah sich 2003 auch die Europäische Union 'gezwungen', diese Nürnberger Bratwurst unter ihren Schutz zu stellen.

In der Ausstellung geht es aber nicht nur um die Tradition der Nürnberger Bratwurst, den Mythen und Geschichten, die sich um sie ranken. Es geht auch um die Entwicklung in der Herstellung, vom früheren Handwerk der Wurstherstellung bis zu heutiger maschinell-industrieller Herstellung.

Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Schutzverband Nürnberger Rostbratwürste e.V. entstanden. 

Link zur Ausstellung


Titelbild der Ausstellung von der Ausstellungshomepage





 

Freitag, 5. September 2014

Fliessender Wechsel in der Neuen Pinakothek München - bis 01. März 2015

Ausgewählte Werke der Alten Pinakothek werden seit Juni 2014 in der Neuen Pinakothek gezeigt und treten in einen Dialog mit Werken des 19. Jahrhunderts.
Dem Besucher eröffnen sich durch die Chance auf einen Blick, einen Vergleich der alten und neuen Werke.


Link zur Ausstellung



FLIESSENDER WECHSEL
Bild von der Ausstellungs-Homepage der Pinakothek