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Freitag, 26. Dezember 2014

'LegoBaustelle' im DAM Frankfurt - bis 11. Januar 2015


Die traditionelle „LegoBaustelle“ füllt das Auditorium des DAM mit Tausenden von roten, blauen, gelben und schwarz-weißen Legosteinen und bietet Kindern (und Erwachsenen!) jede Möglichkeit, ihren Baufantasien freien Lauf zu lassen.

 Die traditionelle „LegoBaustelle“ füllt den Veranstaltungsort mit Tausenden von roten, blauen, gelben und schwarz-weißen Legosteinen und bietet Kindern ab 4 Jahren (übrigens auch Eltern und Großeltern!) jede Möglichkeit, ihren Baufantasien freien Lauf zu lassen. Wer einfach drauflos bauen möchte, tut das; alle anderen LegoBaumeister können an wöchentlich wechselnden Themenwettbewerben teilnehmen. Die besten Bauwerke werden prämiert.



Link zur 'Baustelle'

 
Die Bilder sind der Veranstaltungs-Seite des DAM Frankfurt entnommen.


Link zur pdf-Info LegoBaustelle Sommer 2014 

Baustellen-Tagebuch LegoBaustelle Sommer 2008 

Montag, 22. Dezember 2014

Weihnachtspause




Liebe Leserinnen und Leser,

mit ein paar weihnachlichen Impressionen vom Montmarte in Paris, dem Künstlerviertel, geht es in diesem Blog in eine kleine Weihnachtspause.  

Tru die, dir Danke für die Bilder!!! 



 



Allen Lesern mein Dank für Ihre Treue.

Ich wünsche Euch und Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen gesunden und erfolgreichen Start ins Jahr 2015!


Sonntag, 21. Dezember 2014

'Candida Höfer. Düsseldorf im Kunstmuseum Luzern' - bis 08. Februar 2015

Candida Höfers, 1944 in Eberswalde geboren, Fotoarbeiten zeigen meist große Orte, welche wir immer mit Menschen sehen, Opernsäale, Museen oder Paläste.
Doch bei Höfer Arbeiten darf die Frage gestellt werden 'Wo sind die Menschen?'. Denn die von ihr gezeigten Orte sind menschenleer. Für diese Aufnahmen ist Candida Höfer bekannt. 

Dadurch wird der Blick des Betrachters ohne Ablenkung auf den Raum als eigentliches Motiv gelenkt. Sie gibt mit ihren großformatigen Aufnahmen den Blick frei auf die Architektur und damit die Gestaltung der Räume und Säale.
Das Kunstmuseum Luzern zeigt aber nicht nur ihre Aufnahmen von sog. Raumstrukturen, welche alles in Kontext mit der Stadt am Rhein stehen, sondern auch frühere Arbeiten, wie die Serie 'Türken in Deutschland', mit der sie einem breiteren Publikum bekannt wurde, Interieurs von Imbissbuden und Cafés, sowie Schaufensteransichten. 

Mit dieser Ausstellung wird erstmals eine Übersichtsausstellung dieser populären Fotografin in der Schweiz gewidmet. 

Link zur Ausstellung

Die Aufnahme wurde der Ausstellungs-Page des Kunstmuseum Luzern entnommen.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

'Love' Gruppenausstellung bei Camera Work in Berlin - bis 07. Februar 2015


Love - Liebe - die Liebe ist vielfältig, egal, ob es um die körperliche Liebe geht, oder die von Mensch zu Tier, oder die platonische Liebe - die Ausstellung zeigt in 100 Bildern die verschiedenste Form der Liebe. Von der absurden Darstellung, bis hin zur Wahrhaftigkeit durch kleine Gesten und Symbolen.
Eine abwechslungsereiche Bildauswahl erwartet den Besucher dieser Ausstellung.
So ist der eine Taube küssende Boxprofi genauso zu sehen, wie Akte im Bett -  so vielfältig die Liebe, so vielfältig die Aufnahmen.
Ethel Kennedy legt ihrem Mann Robert F. sanft die Hand auf den Arm, im Gegensatz vermitteln andere Aufnahmen den Charakter einer Orgie.

Die Ausstellungsmacher von Camera Work beschreiben ihre Ausstellung mit den folgenden Worten: 'Die ausgestellten Künstler (darunter Michel Comte, Elliott Erwitt, und Ellen von Unwerth) geben den Abgründen, Ambivalenzen und Absurditäten der Liebe ebenso Gestalt wie der Möglichkeit, dass die Erfüllung der Sehnsüchte, Glücksmomente und die Wahrhaftigkeit der Liebe am Ende triumphieren.'


Link zur Ausstellung 

<span>Michel Comte · Mike Tyson · 1990</span><p><a href="mailto:sales@camerawork.de?Subject=Anfrage zum Werk »Mike Tyson« von Michel Comte&Body=" style="color: white;">Verfügbarkeit anfragen</a></p>

<a href="mailto:sales@camerawork.de?Subject=Request for »Mike Tyson« by Michel Comte&Body=" style="color: white;">Check availability</a></p>
Michel Comte · Mike Tyson · 1990 - Das Bild wurde der dem showroom der Ausstellungs-homepage von Camera Work entnommen.

Dienstag, 16. Dezember 2014

'LICHT LUFT SONNE: Das Neue Frankfurt, fotografiert von Matthias Matzak im DAM Frankfurt - bis 18. Januar 2015'

Nachdem Ernst May zum Stadtbaurat und Martin Elsaesser zum Leiter des Hochbauamtes berufen wurden, hat sich Frankfurt / Main in den Jahren von 1925 bis 1930 zu einem der Zentren des neuen Bauens entwickelt. Die Avantgarde auf auf die Main-Metropole geschaut. Der Schwerpunkt lag im Wohnungsbau, besondere Beachtung fanden soziale Aspekte.
Seit 2008 hat Matthias Matzak sich in der Stadt daran gemacht, diese Bauten mit seiner Kamera festzuhalten. Mit seinen Bildern möchte Matzak das Wesen der Bauten herausarbeiten.

Link zur Ausstellung


Die Bilder sind der Ausstellungs-Homepage des DAM Frankfurt entnommen.

Freitag, 12. Dezember 2014

'Fette Beute. Reichtum zeigen' im MKG Hamburg - bis 11. Januar 2015

Beim betrachten der Aufnahmen in dieser Ausstellung meint man sich teils in die Kolonialzeit zurück versetzt. Die Fotografie dient hier dem Zeigen von Reichtum und deren Besitzern zur Selbstdarstellung. Bei der heutigen Präsenz in den Medien gewinnt man den Eindruck, dass der Reichtum, je mehr die Kluft zwischen Arm und Reich wächst, umso expressiver wird der Reichtum vorgeführt.

Wenn es um die darstellende Fotografie geht, haben die meisten von uns Bilder mit der notleidenden Bevölkerung in Afrika vor Augen, Aufnahmen mit Kindern in den Slums dieser Welt, die Landbevölkerung im Osten, und dgl. Doch seit in den 80er Jahren haben sich auch immer mehr Fotografen gefunden, die sich der gegensätzlichen Thematik angenommen haben und in ihren Aufnahmen den Reichtum inszeniert.

Erstmals setzt sich nun eine Ausstellung mit diesem ja fast schon Phänomen auseinander. Hier werden von 20 internationalen Fotokünstlern rund 150 Fotografien gezeigt. Jede Aufnahme spricht für sich. In den verschiedenen Arbeiten geht es um Reichtum und vor allem um Status. So sind die Porträtierten mit ihrem Personal zu sehen, welches z.B. als Schirmhalter in Afrika herhalten muss, oder sie lassen sich zwischen all ihren Kunstschätzen fotografieren. Die Dekadenz ist teils nicht zu übersehen.

Link zur Ausstellung

Die Grafik wurde der Ausstellungs-Homepage entnommen. 


Sonntag, 30. November 2014

'William Forsythe Black Flags' in der Kunsthalle im Lipsiusbau Dresden - bis 11. Januar 2015

Zusammen mit dem Rauschen des Roboters, wehen zwei schwarze Flaggen, programmiert gesteuert, in der Halle des Kunstraums White Cube im Lipsiusbau und stellen einen wunderbaren Kontrast zwischen Ausstellungsraum und der raumfüllenden Installation dar. Durch die Schlichtheit des Raumes kann sich der Besucher auf die Bewegungen der Flaggen konzentrieren, die einerseits unkontrolliert erscheinen, und doch einem Rythmus, einer Choreographie folgen.

'Diese Arbeit schüchtert auf intuitiver Ebene ein und ist doch hypnotisch anziehend, unheimlich und wundervoll – ungeachtet der offensichtlichen Bezüge zu klassischen Strategien des Komponierens.' (William Forsythe)

 

Das Forsythe nicht nur Künstler, sondern auch Choreograph im Bereich des klassischen Ballets ist, sieht man an der Flaggen-Installation genauso, wie an seiner Videoarbeit 'Bookmaking' aus dem Jahr 2008. Sie zeigt, wie der Künstler selbst mit seinem Körper versucht ein Buch zu drucken. Die Arbeit steht deutlich im Einfluss der Choreographie, bzw. des Performance-Theaters. Die Installation 'Bookmaking' wurde eigens für diese Ausstellung seitens Forsythe neu editiert. 

'Wie bei den Robotern ist auch hier eine strenge kontrapunktische Struktur sehr bewusst gewählt, obwohl mein Körper während des Films in eine geradezu jämmerliche, aber vorsätzlich hergestellte Unordnung gerät. Diese körperliche Gebrechlichkeit steht im Gegensatz zu der Unzerstörbarkeit der Roboter.' (William Forsythe)


Die zweite Videoinstallation ist eine neue Arbeit von Forsythe. In ihr werden Erdbeeren durch einen Wasserstrahl immer wieder untergetaucht. Diese Arbeit bildet einen Gegensatz zu den anderen beiden Ausstellungsarbeiten, denn hier folgen die Abläufe keiner choreographischen Vorgabe.

'Die Tatsache, dass man eindeutig Muster erkennen kann und die Erwartung des Betrachters eine tiefere Erkenntnis der Abläufe zu erlangen, sind wie eine leicht absurde Demonstration über die Freuden intuitiven choreografischen Verstehens.' (William Forsythe)


Die Zitate von William Forsythe sind der Ausstellungs-Homepage der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden entnommen.

Link zur Ausstellung

William Forsythe, Black Flags. Programming: Sven Thöne, Technical Realisation: Max Schubert, Producer: Julian Gabriel Richter, Copyright: The Forsythe Company; Galerie Neue Meister, SKD; Foto: David Brandt
 - Bild öffnet sich in einer Vergrößerungsansicht.
William Forsythe, Black Flags. Programming: Sven Thöne, Technical Realisation: Max Schubert, Producer: Julian Gabriel Richter, Copyright: The Forsythe Company; Galerie Neue Meister, SKD; Foto: David Brandt - Das Bild wurde der Ausstellungs-Homepage der Staatlichen Sammlungen Dresden entnommen.

'Wohlstandstraum / Nuclear Family Ein Foto-Essay von Kermit Berg über das West-Berlin der 50er Jahre' im Märkischen Museum Berlin - bis 01. Februar 2015

Unter dem Ausstellungstitel Wohlstandsraum / Nuclear Family habe ich etwas anderes erwartet.
Kermit Berg hat sich in dieser Ausstellung der Brieffreundschaft seines Vaters mit einer Familie aus West-Berlin der 1950er Jahre auseinander gesetzt. Die Brieffreundschaft ist entstanden, nachdem der Sohn der der Berliner Familie im Zuge eines Schüler-Austausches in einer amerikanischen Kleinstadt in Indiana gelandet ist. Seine Gasteltern haben unter Eindruck des Kalten Krieges und der Not der geteilten Stadt begonnen, seiner Familie in Berlin Kleidung und teils auch Geld zur Unterstützung zu senden. 

Die Ausstellung zeigt 55 Aufnahmen, die Kermit Berg erstellt hat. Auf ihnen sind Auszüge des Briefverkehrs zu sehen, ergänzt durch Kommentare und Stücke, die seine Familie nach Deutschland geschickt hatte. Ergänzt wird die Ausstellung mit Aufnahmen von designten Gegenständen, die die Zeit damals geprägt hatten. 
Die gezeigten Aufnahmen geben eine wunderbaren Einblick in das Leben der Familien, ihren Träumen von Modernität und Wohlstand, unabhägig ob im amerkianischen Mittelstand, oder im unter der Teilung leidenden Berlin.

Link zur Ausstellung

Poststempel, 21.12.1953, Wohlstandstraum / Nuclear Family (2009–2011) © Kermit Berg
Poststempel, 21.12.1953© Kermit Berg - 
Das Bild wurde der Ausstellungs-Homepage des Märkischen Museum Berlin entnommen.

Montag, 24. November 2014

'Manfred Hamm - Berliner Mauer' in der Galerie Nothelfer Berlin - bis 10. Januar 2015

Die Geschichte von einem Fotografen, der auszog, um im Dezember 1976 das Grab Theodor Fontanes zu fotografieren und an der Berliner Mauer sein Vorhaben abbrechen musste. Dafür ist ihm auf dem Rasen des Todesstreifens ein Hase vor die Linse gehoppelt. So ist das Bild vom Hasen vor den Panzersperren entstanden. Ironie des Ganzen ist zudem ein Zitat vom damaligen ard-Korrespondenten Lothar Loewe aus der 'tagesschau', dass da lautete 'Hier in der DDR weiß jedes Kind, dass die Grenztruppen den strikten Befehl haben, auf Menschen wie auf Hasen zu schießen.' Manfred Hamm ist der Fotograf, der dieses Bild damals 'geschossen' hat, mit genau diesem Zitat aus den Nachrichten im Kopf.

Für den ard-Korrespondenten Loewe bedeutete dieses Zitat damals die Ausweisung aus der DDR. Für Hamm bedeutete das Foto damals der Beginn als Chronist der Mauer.
Nach seiner Ausbildung zum Fotografen hat es Hamm in die weite Welt gezogen. Auf Frachtschiffen hat er es in so abgelegene Staaten wie Neuguinea, Tahiti, Fidschi und Vanuatu geschafft. Doch die große Freiheit, die hat Hamm später im eingemauerten West-Berlin gefunden.
Bekannt geworden ist er 1981 mit seinem Bildband 'Tote Technik - ein Wegweiser zu den antiken Stätten von morgen'. In diesem sind vom Zerfall bedrohte Industriestandorte dokumentiert, alte Zechen in England, ein Flugzeug-Friedhof in Arizona oder auch langsam zerbröselnde Atommeiler. Im Begleittext schrieb Robert Jungk damals 'Die Kadaver der toten Technik sind Mahnmale. Zeugen der Zukunft in die Gegenwart verschlagen. Omen, die uns warnen vor dem totalen Ruin.'

Den Mauerfall 1989 hat Hamm mit den Worten zitiert 'Der Schrott von heute ist die Archäologie von morgen' und ab diese Zeit und die Jahre danach, als die Mauer abgebaut wurde mit seiner Kamera dokumentiert.
Hamm hat den 'antifaschistischen Schutzwall' immer auch als Bühnenbild gesehen. Auf der Westseite bunt bemalt. Die angrenzenden Bewohner waren für ihn die Protagonisten in einem Theaterstück. Sein gedankliches Stück trug den Titel 'Zeitgeschichte'.
So sind auf seinen Bildern posierende Künstler vor der Mauer zu sehen, auf den grünen Abschnitten des Todesstreifens Hasen, Pferde oder andere Tiere. Und die Soldaten, die ihren Dienst tun mussten, in den Westen schielen.
Durch die Art seiner Fotografie wirkt die Mauer auf Hamms Bildern oft eher skurril oder absurd, als bedrohlich.


Link zur Ausstellung

Todesstreifen an der Liesenstraße/Wedding, 1976, s/w Foto, Unikat, 40 x 30 cm - Das Bild ist der Ausstellungs-Homepage der Galerie Nothelfer, Berlin, entnommen.

'Gute Aussichten - Junge deutsche Fotografie 2014/2015' im Museum Marta Herford - bis 11. Januar 2015

Zum 11. Mal gab es den Wettbewerb in diesem Jahr. Zum 3. Mal ist das Museum Marta Herford Ausstellungort zur Präsentation des Wettbewerbergebnisses. Eingereicht wurden für den Wettbewerb 2013/2014 insgesamt 115 Arbeiten von 40 Institutionen aus denen eine Jury acht Preisträger mit ihren Arbeiten ausgewählt hat. Viele der ausgewählten Arbeiten haben sich mit den alltäglichen Dingen des Lebens auseinander gesetzt, mit dem Leben der Menschen, ihren Traditionen, Alltagsgegenständen, der Migration, Einsamkeit, aber auch der Freude, bis hin zum Sterben. Der Fotowettbewerb gibt Ausblicke auf eine junge, heranwachsende neue Generation von Fotografen und den zu erwartenden Tendenzen in der Fotografie.

Die ausgezeichneten Künstler/-innen sind Karolin Back, Katharina Fricke, Andrea Grützner, Marvin Hüttermann, Stefanie Schroeder, Jannis Schulze, Kolja Warnecke, Eduard Zent. Eine Übersicht zu ihren Themen und Arbeiten sind auf der Homepage gute Aussichten zu finden.

Die Wanderausstellung des Wettbewerbes aus dem letzten Jahr 'Gute Aussichten - Junge deutsche Fotografie 2013/2014' war weltweit zu sehen. Die Eröffnung fand im November letzten Jahres in Los Angeles statt, sie ging weiter über Hamburg, Neustadt-Weinstraße, Washington DC., Strasbourg, Nicosia, München, noch mal Strasbourg, Mexico City, Mailand und Bordeaux.

Nach der Eröffnung in Los Angeles im letzten Jahr, ist die Ausstellung mit dem aktuellen Wettbewerb dieses Mal in Herford eröffnet worden.
Im Anschluss wird die Ausstellung 'Gute Aussichten - Junge deutsche Fotografie 2014/2015' ab 22. Januar 2015 in den Hamburger Deichtorhallen zu sehen sein.

Link zur Ausstellung

Flyer zur Ausstellung 
 
Ausstellungsplakat (Motiv: Andrea Grützner, Erbgericht, 2013/14) - Die Grafik wurde der Ausstellungs-Homepage des Museum Marta Herford entnommen.

'Rostocker Kunstpreis 2014 Schwarz-Weiß-Fotografie' in der Kunsthalle Rostock - bis 04. Januar 2015

Die digitale Farbfotografie ist heute in der Kunst weit verbreitet. Dies war der Hauptgrund, dass für die Ausschreibung zum Rostocker Kunstpreis die Schwarz-Weiß-Fotografie als Thema aufgerufen wurde, ohne weitere Beschränkungen. Weder auf das Motiv, noch die Art der Fotografie. Hinzu kommt, dass wir mit der Schwarz-Weiß-Fotografie vieles verbinden. Oft sind es die Schwarz-Weiß-Aufnahmen, welche uns im Gedächtnis geblieben sind.

Das die Schwarz-Weiß-Fotografie sehr vielfältig sein kann, haben die nomminierten Teilnehmer des Wettbewerbes eindrucksvoll bewiesen.  So hat sich Heiko Krause Situationen und Gegenstände zum Thema gemacht. Reinhard Münch hat sich hingegen der alten Technik des Salzdrucks genähert und dafür das Schloss Ludwigslust gewählt. Hans Pölkow hat in seinen Bildern bekannte Künstler und Musiker als Motiv. Und so lässt sich die Liste mit den unterschiedlichen Themen der jeweiligen Fotografen unendlich fortfahren. 
Die Ausstellung zeigt mit ihrer gesamten Vielfalt, dass die Schwarz-Weiß-Fotografie auch heute noch, oder besser wieder, ein wichtiger Aspekt in der Fotografie ist und alle künstlerischen Freiheiten lässt.

Die Preisverleihung für den diesjährigen Rostocker Kunstpreis wird am 13. Dezember ab 16:00h stattfinden.

Link zur Ausstellung


Das Bild wurde dem Newsletter vom 18. November 2014 der Kunsthalle Rostock entnommen.

Sonntag, 23. November 2014

'BEST HIGH-RISES 2014\15. Internationaler Hochhaus Preis 2014' im DAM Frankfurt - bis 01. Februar 2015

Vor wenigen Tagen, am 19. November, wurde in der Frankfurter Paulskirche der Internationale Hochhauspreis vergeben. Dies Preisverleihung fand zum 6. Mal statt und hat ihr 10-jähriges Jubiläum gefeiert. 
Nomminiert waren 26 Arbeiten, aus 17 Ländern, welche das DAM aus insgesamt über 800 Hochhäusern weltweit, die in den letzten zwei Jahren errichtet worden sind, ausgewählt hat. Eine Jury, bestehend aus Architekten, Immobilienfachleuten und Trawerksplanern hat aus diesen 26 Arbeiten fünf Finalisten ausgewählt, aus denen schließlich der Gewinner, die Wohnhochhäuser Bosco Verticale in Mailand hervorgegangen sind.
Bosco Verticale - senkrechter Wald ist ein zukunftsweisendes Projekt für Großstädte von morgen, in denen die Bebauungen immer dichter und höher werden und das Stadtgrün immer mehr verschwinden wird
Das Projekt Bosco Verticale besteht aus zwei rechteckigen Hochhäusern, mit 19, bzw. 27 Etagen. Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass jede der insgesamt 113 Wohnungen einen Terrassenzugang erhalten wird. Die Terrassen sind mit mehreren hundert Bäumen bepflanzt, ergänzt mit Stauden, Sträuchern und Bodendeckern. Durch die großzügige Bepflanzung erhalten die Wohnungen eine natürliche Klimatisierung und geben den Bewohnern eine hohe Wohnqualität. 
Entwickelt wurde das Projekt von Boeri Studio, in Zusammenarbeit mit Laura Gatti und Emanuele Borio, die aus der Botanik, bzw. Landschaftsplanung kommen. 

Neben dem Siegerprojekt sind in der Ausstellung alle nomminierten Arbeiten zu sehen. Das Gewinner-Projekt und die vier weiteren Finalisten werden umfangreich mit Modellen, Zeichnungen, Beschreibungen, großformatigen Fotos und Filmen vorgestellt.

Link zur Ausstellung

Das Bild wurde der Ausstellungs-Homepage des DAM entnommen.

Samstag, 22. November 2014

'Jahresgaben 2014' im Bonner Kunstverein - am 29. und 30. November 2014

Der Bonner Kunstverein bietet am letzten November-Wochenende Jahresgaben der folgenden und vielen weiteren Künstlern.

JANA EULER, HENNING FEHR & PHILIPP RÜHR, LUTZ FRITSCH, SABRINA FRITSCH, JESSICA GISPERT, KLAUS HANN, CLAIRE HOOPER, ANNA K.E., ATA KAM, GABRIEL LESTER, BETTINA MARX, DÓRA MAURER, ALEX MORRISON, ANNE PÖHLMANN, THOMAS RENTMEISTER, KATHRIN SONNTAG, ESTHER STOCKER, STUDIO FOR PROPOSITIONAL CINEMA, FRANZ ERHARD WALTHER, HAEGUE YANG, SILJA YVETTE



Eine Übersicht für alle angebotenen Jahresgaben finden sie zu diesem Link.

Zwei Beispiele für eine Jahresgabe:

JANA EULER ohne Titel, 2014 Airbrushtusche auf Papier
75 x 110 cm, Unikat, signiert, datiert,
5000,-
 
FRANZ ERHARD WALTHER Skulpturfindung, 2014 Ölkreide und Bleistift
42 x 29,7 cm, 10 Unikate signiert, nummeriert, datiert, 1200,-

'XMAS SALE' in der Schirn - VERLÄNGERT bis 21. Dezember 2014

 
Die Grafik wurde dem Newsletter der Kunsthalle Schirn vom 21. November 2014 entnommen.

'Streich auf Streich 150 Jahre deutschsprachige Comics seit Max und Moritz' in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen - bis 18. Januar 2015

'Ritzeratze! – voller Tücke / In die Brücke eine Lücke.' Das war der 3. Streich. Wer kennt sie nicht, die Geschichte 'Max und Moritz' von Wilhelm Busch. Und man mag es kaum glauben, diese Streiche sind heute als Geburtsstunde des deutschen Comics zu sehen. 
Die LUDWIGGALERIE hat den 150 Jahrestag der Max und Moritz Geschichte zum Anlass genommen, sich der Entwicklung des deutschen Comics zu widmen. Die Schau ist in 15 Kapitel, hier als Streich bezeichnet, unterteilt, in denen den Besuchern die liebsten Comics der Deutschen gezeigt werden. Die Ausstellung umfasst rund 300 Originalzeichnungen und 60 Erstdrucke.
Zu den beliebtesten Comics zählen Nick Knatterton, Fix und Foxi, Mecki und Strizz und die Geschichten von Vater und Sohn
Aber auch Comics der neueren Zeit sind zu sehen, wie z.B. Der bewegte Mann von Ralf König, oder Das kleine Arschloch von Walter Moers.

Aber damit nicht genug. Neben diesen wunderbaren Skizzen und Zeichnungen, die uns allen bekannt sind, ermöglicht die Ausstellung dem interessierten Besucher Einblicke in die Comic-Szene unserer Zeit. So sind Arbeiten u.a. von Hendrik Dorgathen, Anke Feuchtenberger, Reinhard Kleist und Isabel Kreitz zu sehen. Abgeschlossen wird der Überblick über 150 Jahre deutscher Comics mit einer Übersicht der modernen Bildgeschichten mit Einflüssen von den japansischen Mangas und sog. Web-Comics aus den USA.

Dank des wunderbaren Blog Kultur und Kunst , dem ich in meiner Blog-Bar folge, bin ich auf diese Ausstellung aufmerksam geworden. 

Link zur Ausstellung

Das Bild ist der Ausstellungs-Homepage der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen entnommen.


Freitag, 21. November 2014

'Your trust. Olafur Eliasson' in der Kunsthalle Mannheim - bis 15. Februar 2015

Wer die Kunsthalle Mannheim in den letzten Monaten besucht hat, dem wird bestimmt die Installation in der Kuppelhalle des Jugendstil-Baus aufgefallen sein. Sie nennt sich 'Starbrick' und besteht aus 35 Lichtmodulen und ist vom Künstler der aktuellen Ausstellung 'Your trust' Olafur Eliasson. Seit einem guten Jahr zieht sie die Besucher in ihren Bann.

Nach 13 Jahren ist Olafur Eliasson erstmals wieder im Südwesten der Republik mit einer eigenen Ausstellung zu sehen. Eliasson zählt zu den bedeutendsten Gegenwartskünstlern. Schwerpunkt des 1967 in Kopenhagen geborenen Künstlers sind Installationen und Skulpturen, sowie die Fotografie und der Film. Dem breiten Publikum bekannt wurde Eliasson sicherlich durch seine Arbeiten 'The weather project (2003)' an der Tate Modern und mit 'The New York City Waterfalls (2008)'.

Im Vordergrund seiner Arbeiten stehen Farbe und Licht im räumlichen Erleben. So auch in dieser Ausstellung. Der Fokus rückt hier sechs Glasarbeiten, welche der Künstler erst kurz vor der Ausstellung fertig gestellt hat und erstmals in einem Museum gezeigt werden. Diese sechs Glasarbeiten werden als 'Wahrnehmungsmaschinen' bezeichnet. Deren Wirkung vom Lichteinfall abhängig ist, aber noch viel mehr von der Position des Betrachters. Der Besucher wird aufgefordert, die Objekte von verschiedenen Positionen zu betrachten. 
Die Scheiben sind hintereinander aufgereiht, aus ihnen sind Formen vom schmalen Oval bis zum Kreis herausgeschnitten. Durch den Blick auf diese kann der Besucher sehen, wie sehr Farbe und Form unsere Wahrnehmung beeinflussen. Mit jedem Schritt ändert sich die Perspektive. Damit ist gleichzeitig auch das Motto der Kunsthalle aufgenommen: 'Museum in Bewegung'.

Wer meint, dass ein Künstler immer allein für sich in seinem Atelier oder Studio arbeitet, der irrt. Olafur Eliasson hat zwischenzeitlich ein Team von rund 70 Personen um sich versammelt. Darunter sind Architekten und Techniker, Archivare, Programmierer, Köche und Kunsthistoriker. Sie alle unterstützen ihn bei der Entwicklung neuer Kunstwerke und Ausstellungen. Seit 1995 ist er in Berlin ansässig und tätig.
Link zur Ausstellung

Im Flyer zur Ausstellung ist neben der üblichen Informationen die Installation 'Starbrick' in der  Kuppelhalle der Kunsthalle abgebildet.

Das Bild wurde der Ausstellungs-Homepage der Kunsthalle Mannheim entnommen.

'Kinderkunstnacht mit Kinderdisco innerhalb der Ausstellung "GERMAN POP“ ' in der Kunsthalle Schirn Frankfurt - am 29. November 2014



KINDERKUNSTNACHT MIT KINDERDISCO

IN DER AUSSTELLUNG „GERMAN POP“
29. NOVEMBER, 16–21 UHR
AB 4 JAHREN

Die 10. Kinderkunstnacht lädt diesmal ein zu einer rasanten Städtetour in die Metropolen der deutschen Pop Art. Auf unserem Weg von Düsseldorf, über Berlin und Frankfurt nach München entdecken wir In der Ausstellung GERMAN POP eine bunte Welt zwischen Gartenlaube, Superland und Klaviertastatur. Auf unserer Zeitreise in die 60er Jahre begegnen uns spannende Persönlichkeiten, in die Jahre gekommene Roboter, einstige Werbehelden und eifrige Raumpflegerinnen.


In der Ausstellung HELENE SCHJERFBECK präsentiert uns das Junge Schauspiel Frankfurt einen außergewöhnlichen Blick auf die finnische Nationalkünstlerin.
Ein buntes Workshop-Programm für Kinder ab 4 Jahren rundet das große Kunstspektakel ab. Die Kinderdisco ab 17 Uhr sorgt für Partystimmung im Foyer mit Snacks und Getränken

EINTRITT 5 € pro Person, Familienkarte 15 €
Kinder unter 3 Jahren und KinderKunstKlub-Mitglieder frei

VORVERKAUF ab 7. November online hier bestellen oder an der SCHIRN-Kasse
Begrenztes Kartenkontingent
OHNE ANMELDUNG


Link zur Kinderkunstnacht

Bild und Text sind der Veranstaltungs-Homepage der Kunsthalle Schirn entnommen.

Donnerstag, 20. November 2014

'Vom Japonismus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten' im Museum für Ostasiatische Kunst Köln - bis 01. Februar 2015

'Dergleichen sollte man auch machen, nicht nachmachen.' Worte von Paul Klee aus der Zeit um 1907 über das Abstrakte hinsichtlich der Japanischen Farbholzschnitte.
Für Paul Klee war die asiatische und speziell die Japanische Kunst nicht neu. So war ihm die Holzschnitzsammlung von Emil Praetorius sehr gut bekannt. 
Man geht zudem heute davon aus, dass Klee 1909 die Ausstellung 'Japan und Ostasien in der Kunst' in München besucht hat. Dort waren Leihgaben aus dem neu eröffneten Museum für Ostasiatische Kunst, in welchem diese Klee-Ausstellung aktuell läuft und aus dem Völkundemuseum Berlin und München zu sehen. Einen Kommentar zu jener Ausstellung hat Klees Künstler-Freund Wassily Kandinsky im Almanach des Blauen Reiters veröffentlicht.

Paul Klee hat aus der damaligen Ausstellung sicherlich für sich und seine Arbeiten neue Impulse gezogen. So sind ostasiatische Einflüsse in seiner Kunst nach dieser Ausstellung unübersehbar. Diese Impulse haben ihm sicherlich geholfen sich aus seiner von ihm formulierten 'Sackgasse des Ornaments' zu lösen.

Die Tuschmalerei aus dem Land der aufgehenden Sonne und die Entdeckung des Japanpapiers haben ihn zudem zu einer Weiterentwicklung in der aquarellen Malkunst geführt. 
In den 30 Jahren hat sich Klee seine sog. 'Schriftzeichenbilder' geschaffen, welche unübersehbar die ostasiatische Kalligraphie zur Grundlage hatten.
Auch wenn Paul Klees künstlerische Heimat im abendländischen Kulturkreis zu sehen ist, so zeigte seine Haltung gegenüber der asiatischen Kunst doch eine große Offenheit gegenüber anderen Kulturkreisen. 

Mit dieser Ausstellung widmet sich ein Museum nun erstmals diesen Aspekten seines Werkes. Es greift die chinesischen und japanischen Einflüsse in seinen Kunstwerken auf, genauso wie die Dichtung und Literatur eine Berücksichtigung finden, so wie auch der Daoismus und der Zen-Buddhismus.

In der Ausstellung sind rund 90 Werke Klees sowie noch mal so viele Werke zu sehen, welche in einem Kontext zu Paul Klees arbeiten gesehen werden können.

Link zur Ausstellung

Paul Klee 'Narr in Trance' 1929 Öl auf Leinwand, Museum Ludwig Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln - Das Bild wurde der Ausstellungs-Homepage des Museum für Ostasiatische Kunst Köln entnommen.

'Albrecht Dürer und sein Kreis' im Kunstmuseum Basel - bis 01. Februar 2015

Innerhalb des Kunstmuseum Basel hat das Kupferstichkabinett eine Ausstellung aus eigenem Bestand mit Zeichnungen von Albrecht Dürer und Künstlern aus seinem engeren Nürnberger Umfeld erstellt. Zu diesen Künstlern zählen unter anderem Hans Baldung Grien, Hans Schäufelein, Hans von Kulmbach und Hans Springinklee. 
Die Zusammenarbeit zwischen den genanntn und Dürer war so eng, dass sie Zugriff auf dessen  Arbeiten hatten und für ihn Gemälde und Holzschnitte entwarfen und fertigten. 
Teils haben sie sich seinem Stil angenähert, teils aber auch gegenseitig inspirieren lassen. 
Hans Schäuflein hat es später ins Schwäbische Nördlingen gezogen, Hans Baldung Grien ist in Richtung Oberrhein gezogen.

In der Ausstellung sind rund 100 Exponate zu sehen. Ein Teil von ihnen stammt aus dem Amerbach-Kabinett, aus dem Museum Faesch und aus der Sammlung Birmann. Die Arbeiten aus dem Amerbach-Kabinett sind großteils auf Werkstattnachlässe zurück zuführen. Sie beinhalten neben der Originalen Arbeit Dürers auch viele Wiederholungen und Varianten, welche zu Übungszwecken gefertigt wurden.

Link zur Ausstellung

Das Bild wurde der Ausstellungs-Homepage des Kunstmuseum Basel entnommen.

'GERMAN POP' in der Kunsthalle Schirn in Frankfurt / Main - bis 08. Februar 2015

Pop-Art, eine Kunstrichtung, deren Anspruch es war, massentauglich, also populär zu sein. So kam sie auch zu ihrem Namen. Pop - abgeleitet von Popularität. Aufgekommen ist dieser Kunststil in den 60er Jahren in den USA und Großbritannien und kam von dort hier nach Deutschland. Bei uns stehen Namen wie Christa Dichgans, Sigmar Polke, Manfred Kuttner, Konrad Klapheck oder Peter Roehr für diese Kunstrichtung. 

Das Alltagsleben wurde ebenso wie die damaligen kleinbürgerlichen Geschmacksideale und die deutsche Gemütlichkeit auf ironische Art und Weise in der Kunst wiedergespiegelt. 
In der Schirn sind Werke der o.g. Künstler unter dem Titel 'German Pop' zu sehen, aber auch Neuentdeckungen und Wiederentdecktes sind zu sehen. An hand der gezeigten Exponate lässt sich eine realistische Betrachtungsweise zwischen Unterhaltungs- und Massenkultur.

Link zur Ausstellung

Film zur Ausstellung

Mittwochs und Donnerstags ist die Schirn immer bis 22:00h geöffnet. 

Hermann Albert, Frau 7(Detail), 1969, Courtesy Gallerie Poll Berlin - Das Bild wurde der Ausstellungs-Homepage der Schirn Frankfurt entnommen.