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Montag, 22. Dezember 2014

'Titanic - Die Ausstellung. Echte Funde, wahre Schicksale' im Historischen Museum Pfalz in Speyer - bis 28. Juni 2015

Die aktuelle Ausstellung im Historischen Museum Pfalz in Speyer war bereits in Paris, Amsterdam und Brüssel zu sehen.
Das Sensationelle an dieser Ausstellung ist, dass sie nicht nur die Geschichte der 'RMS Titanic' (Royal Mail Ship) zeigt, sondern, dass rund 250 Originalfundstücke gezeigt werden, welche durch Bergungen in den Tiefsee hervorgebracht wurden. 

Die 'RMS Titanic', als Post-, Fracht-, Passagierschiff auf der Werft Harland & Wolff in Belfast erbaut, wurde als unsinkbar beworben. Doch bereits auf der Jungfernfahrt von Southampton, über Cherbourg und Queenstown nach New York rammt die 'RMS Titanic' am 14. April 1912 gegen 23:30h einen Eisberg und geht in nur knapp drei Stunden unter. Um die 1.500 Menschen vielen dem Unglück zum Opfer. Noch heute bewegt dieses Schicksal unsere Gemüter.

Erst 73 Jahre nach deren Untergang, 1985, konnte nach zahlreichen Untersuchungen und Recherchen der genaue Unglückspunkt in den weiten des Atlantiks geortet werden. Das Wrack wurde in einer Tiefe von ca. 3800 m geortet.
In den Jahren 1987 bis 2010 wurden daraufhin umfangreiche Bergungsversuche unternommen, aus denen die nun ausgestellten Fundstücke stammen.
Diese Fundstücke sind vielfältig. Teile des Wracks gehören ebenso zur Sammlung, wie persönliche Gegenstände der Passagiere und des Personals. So konnten verschiedene Kleidungsstücke und kostbare Schmuckstücke aus den Tiefen geborgen werden.

An hand dieser Fundstücke werden die Schicksale der Opfer aufgezeigt. Eine spannende Reise in die Geschichte, die uns Besuchern zeigt, wer mit dem Ozeanriesen auf Reisen ging, und wie es einer der größten Tragödien in der zivilen Seeschifffahrt kommen konnte.

Link zur Ausstellung

Titanic
Die Grafik wurde der Homepage des Historischen Museum Pfalz in Speyer entnommen.

Sonntag, 9. November 2014

'Seezeichen! Schlaglichter auf die Orientierung vor deutschen Küsten' im Deutschen Technikmuseum Berlin - bis 30. August 2015

Seezeichen dienen den Seeleuten neben den natürlichen Punkten, wie Sterne, Sonnenstand, Erdmagnetfeld und Küstenansichten auf den Meeren zur Orientierung.
Die Seezeichen sind in drei Gruppen unterteilt, optische, akustische und funktechnische Signale. Wir kennen sie als Leuchttürme, Baken, Tonnen oder Feuerschiffe.
Die Seezeichen werden immer weiter entwickelt, um für immer mehr Sicherheit auf See zu sorgen. Relevant sind deren Reichweite, die Zuverlässigkeit und deren Betriebskosten.

Die aktuelle Ausstellung auf ca.70m² im Technikmuseum Berlin hat ihren Schwerpunkt auf die optischen Signale gelegt. Sie zeigt die Geschichte vom offenen Feuer, über die Öllampe bis hin zu den heutigen LED's. Es ist der Einsatz von Spiegeln, Farben und Taktung bestimmter Lichter zu sehen. Durch die verschiedenen Farben und Taktungen des Lichts, erhalten die Leuchttürme ihre individuellen Lichtzeichen. 
Die Ausstellungsobjekte hat das Museum 2009 von der Fachstelle der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes für Verkehrstechniken in Koblenz übernommen.

Link zur Ausstellung

 Foto: Ein Zylinder aus Messing steht auf einer Holzplatte. Am oberen Ende ragt  eine senkrechte Stange mit einem T-förmigen Handgriff aus Holz heraus. Ein langgezogener Trichter ist am Zylinder befestigt und steht etwa rechtwinklig von diesem ab.Nebelhörner erzeugen ihren Klang wie eine Klarinette und senden ihn in eine Richtung aus wie eine Trompete: Komprimierte Luft wird über ein kleines Metallplättchen geleitet und versetzt dieses in Schwingung. Der so erzeugte Schall breitet sich über den Trichter nach außen aus © SDTB / C. Kirchner


Foto: Der Farbmesser hat die Form einer flachen, senkrecht stehenden Dose und ist ungefähr handgroß. Er ist schwarz lackiert. Nahe am oberen Rand befindet sich ein Guckloch und am unteren Rand ein Loch mit der Anzeige der jeweiligen Einstellung. Dieser Farbmesser wurde in der Seezeichenprüfstelle der DDR zwischen 1967 und 1989 eingesetzt © SDTB / C. Kirchner


Foto: Eine etwa beinhohe Laterne zeigt rotes Licht. Das Gehäuse besteht aus rot lackiertem Blech. Unterteil und Oberteil sind durch vier dünne Stangen verbunden. Dazwischen befindet sich die zylindrische Optik aus scharfkantig geschliffenen Glasteilen.Rotleuchtende, elektrische Doppellaterne zur Kennzeichnung von Molen oder Seetonnen © SDTB / C. Kirchner

Bilder und Texte zu den Bildern sind der Ausstellungs-Homepage des Technikmuseum Berlin entnommen.

Sonntag, 26. Oktober 2014

'2000 Jahre Schifffahrt auf der Mosel' im Stadtmuseum Simeonstift Trier - bis 01. März 2015

2000 Jahre Schifffahrt auf der Mosel

Vom römischen Transportweg zum einenden Band Europas


ist der Titel einer aktuellen Ausstellung im Simeonstift in Trier.
Anlass für diese Ausstellung ist der 50. Jahrestag der Mosel als Großschifffahrtsstraße. 
Seit über 2000 Jahren wird die Mosel mit Schiffen befahren, eine lange Tradition weist dieser Fluss als Handelsweg auf und diese Tradition wird mit über 300 Exponaten erzählt. 
Schon von den Römern ist überliefert, dass sie die Mosel als Wasserstraße zum Transport ihrer Waren genutzt haben. 
Die Geschichte Triers ist mit der der Mosel eng verbunden. Durch seine Lage direkt am Fluss, wurde Trier zu einem Umschlagplatz. Viele Entwicklungen in der Stadt hat Trier seiner Lage an der Mosel zu verdanken.

Die Ausstellung zeigt die verschiedenen Epochen und deren Bedeutung für den Fluss und deren angrenzende Städte. Welche Waren wurden auf der Mosel transportiert, wie hat sich die Schifffahrt verändert? Von der einstigen reinen Gütertransport-Schifffahrt, bis hin zur heutigen Personenschifffahrt. Eine Zeitreise über 2 Jahrtausende, von der Antike bis in heutige Zeiten.
Heute ist die Mosel eine der wichtigsten deutschen Wasserstraßen. Sie verbindet die Länder Frankreich, Luxemburg und Deutschland miteinander.  



Link zur Ausstellung 

Carl Rüdell, Der Dampfer "Mosel" am Anleger in Trier mit den beiden Kranen im Hintergrund, Aquarell mit Gouachehöhungen, Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv. Nr. III 1485
Carl Rüdell, Der Dampfer "Mosel" am Anleger in Trier mit den beiden Kranen im Hintergrund, Aquarell mit Gouachehöhungen, Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv. Nr. III 1485 - Bild von der Ausstellungs-Homepage des Stadtmuseum Simeonstift Trier