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Dienstag, 16. Dezember 2014

'Aus aller Welt' Neuerwerbungen im Völkerkundemuseum Herrnhut - bis 22. Februar 2015

Dank zahlreicher Spenden und Schenkungen, sowie Unterstützung durch den Freistaat Sachsen und des Freundeskreises des Museum, ist es gelungen, die bestehende Sammlung seit 2010 um weitere 250 Exemplare zu erweitern.

Diese Neuwerbungen rund um das Thema Völkerkunde können derzeit, regional sortiert, bewundert werden. Begleitet wird diese Ausstellung mit vielen Informationen und Exkursen, welche Auskunft über die Geschichte und den Erwerb des Museums geben.

Zu sehen sind verschiedene Tabakpfeifenköpfe aus der Herrnhuter Mission in Nordamerika, welche unter anderem von den Irokesen, einem Indianerstamm, stammen.
Aus dem asiatischen Raum können buddhistische Amulette, so genannte tsatsa bewundert werden. Aber auch Exponate aus Südrussland sind zu sehen, genauso wie Arbeiten aus der Karibik, Suriname und vielen anderen Regionen unseres Planeten.

Link zur Ausstellung

Tabakpfeifenkopf in Form eines Vogels, östliches Nordamerika, Pennsylvania, vermutlich Irokesen um 1750, Copyright: Völkerkundemuseum Herrnhut, Staatliche Kunstsammlungen Dresden - Bild öffnet sich in einer Vergrößerungsansicht.
Tabakpfeifenkopf in Form eines Vogels, östliches Nordamerika, Pennsylvania, vermutlich Irokesen um 1750, Copyright: Völkerkundemuseum Herrnhut, Staatliche Kunstsammlungen Dresden - Das Bild wurde der Ausstellungs-Page des benannten Museums entnommen.

Darstellung des Gottes Shiva als Nataraja (König des Tanzes), Plastik, Indien um 1950, Copyright: Völkerkundemuseum Herrnhut, Staatliche Kunstsammlungen Dresden - Bild öffnet sich in einer Vergrößerungsansicht.
Darstellung des Gottes Shiva als Nataraja (König des Tanzes), Plastik, Indien um 1950, Copyright: Völkerkundemuseum Herrnhut, Staatliche Kunstsammlungen Dresden - Das Bild wurde der Ausstellungs-Page des benannten Museums entnommen.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

'Die Logik des Regens / Logical Rain - Der weltgrößte Schatz japanischer Färbeschablonen!' im Japanischen Palais Dresden - bis 22. Februar 2015

Nach 125 Jahren in Dresden wiederentdeckt: Der weltgrößte Schatz japanischer Schablonen zum Färben von Samurai-Kimonos. Proposition II*


Man mag es kaum glauben, aber diese außerhalb der Sammlung nicht bekannten Exponate lagen rund 125 Jahre im Depot des Kunstgewerbemuseums im Schloss Pillnitz. Um so unvorstellbarer, wenn man den Umfang dieser Sammlung sieht, welche aus rund 15.000 japanischen Färbeschablonen für den Textildruck besteht, welche in 92 Kassetten gelagert wurden. Und damit hat Dresden ganz ungeahnt den größten Bestand von Katagami-Mustern weltweit.
Katagami, so nennt sich der Textildruck in Japan.
Solch ein Katagami herzustellen ist eine mühevolle, zeitintensive Arbeit. Sie entstehen aus der Rinde des Maulbeerbaumes, werden handgeschöpft und die Blätter in feiner Schneidearbeit erstellt. 140 dieser Katagami-Muster, welche meist für Kimono-Stoffe erstellt werden, sind in dieser Ausstellung zu sehen.

Meist bestehen diese Katagamie-Muster aus geometrischen Formen, welche Elemente aus der Natur in abstrakter Weise wiederspiegeln. 
Für diese Ausstellung wurden Katagamis ausgewählt, die sich mit dem Regen befassen. Denn der Regen hat mit seinen Monsumwinden und für den Reisanbau eine zentrale, spirituelle Bedeutung für das Land der aufgehenden Sonne. 
Je höher der Würdenträger war, für den die Kimono-Stoffe gefertigt wurden, je feiner wurden die Muster in ihrer Verarbeitung.

In der Ausstellung werden neben diesen wunderbaren Katagami-Schablonen an einigen historischen Kimonos die fast verschwundene Katazome-Technik gezeigt.

Die ersten Katagamis kamen im 19. Jahrhundert zu uns nach Europa und haben die Ornamentik in der Industriekultur, wie auch in der Kunst stark beeinflusst. 
Bestes Beispiel dafür ist u.a. die aktuelle Paul Klee - Ausstellung im Museum für Ostasiatische Kunst Köln, welche noch bis zum 01. Februar 2015 zu sehen ist und ebenfalls in diesem Blog vorgestellt wird. Noch heute kann man deren Einflüsse z.B. in der Graffiti-Kunst von Bansky entdecken.

Eine besondere Atmosphäre verleiht der Klangkünstler Renato Rinaldi dieser Ausstellung im Japanischen Palais in Dresden mit einer zufallsgesteuerten Klanginstallation, welche das Geräusch fallenden Regens ertönen lässt.

Link zur Ausstellung

Blick in die Sonderausstellung "Die Logik des Regens / Logical Rain", Japanisches Palais, 30.11.2014 bis 22.02.2015, Copyright: Kunstgewerbemuseum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Adrian Sauer
 - Bild öffnet sich in einer Vergrößerungsansicht.
      
Das untere Bild zeigt: Blick in die Sonderausstellung "Die Logik des Regens / Logical Rain", Japanisches Palais, 30.11.2014 bis 22.02.2015, Copyright: Kunstgewerbemuseum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Adrian Sauer - Beide Grafiken wurden der Ausstellungs Homepage der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden entnommen.


*Der Untertitel ist der Ausstellungs-Homepage der Staatlichen Kunstsammlung Dresden entnommen.

Mittwoch, 26. November 2014

'Eindrücke aus dem Land der aufgehenden Sonne 150 Jahre Beziehungen zwischen dem Elsass und Japan' im Musée de l'Impression sur Etoffes Mulhouse - bis 12. Oktober 2015

In diesem Jahr feiern die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Elsass und dem Land der aufgehenden Sonne, Japan, ihr 150-jähriges Bestehen. Ursprung dieser Beziehungen ist der Textilhandel. Im Jahr 1864 haben Manufakturen aus dem Elsass erstmals ihre Woll-Musselin-Stoffe nach Japan exportiert.
Für das Musée de l’Impression sur Etoffes grund genug diesem Jubiläum eine eigene Ausstellung zu widmen. Zu sehen sind diverse Exponate aus diesen 150 Jahren, incl, verschiedener Stoffe und der Besucher wird schnell erkennen, dass diese Beziehungen nicht ohne Wirkung blieben. So sind in den Stoffen aus dem Elsass deutlich japanische Einflüsse zu erkennen. Die Ausstellung bietet so manche Überraschung für die Besucher.

Link zur Ausstellung

Das Bild wurde der Ausstellungs-Homepage des Musée de l’Impression sur Etoffes in Mulhouse - Frankreich entnommen.

Donnerstag, 13. November 2014

'Die Welt des Schattentheaters' im Linden-Museum Stuttgart - bis 10. April 2016

Das Schattentheater ist vor allem in Asien populär. Es hat sich im Lauf der Jahrhunderte über den Orient bis Griechenland verbreitet. Besonders große Tradition hat diese Kunst der Ausdrucksform in China, Indonesien und Indien.
Seit jeher sind die Menschen gebannt vom Zusammenspiel von Licht und Schatten. So auch verschiedene Künstler, wie z.B. Franz Marc.
Im Grundaufbau sind die Schattentheater sehr ähnlich. Sie folgen bestimmten Erzähl-Aspekten, sowie einer Typologie der dargestellten Figuren. Jedoch werden bei Betrachtung der Schattentheater regionale Unterschiede sehr schnell deutlich. So findet man diese Art des Theaters in Indien oder auch Thailand als zeremonielle Handlungen bei Tempelfesten. In China weist das Schattentheater hingegen Grundlagen der chinesischen Oper auf. So werden Musik, Masken und Kostüme von dort übernommen. Im Orient dient das Schattentheater eher dazu der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten.

In der aktuellen Ausstellung sind bisher nicht gezeigte Stücke, und in den Archiven wiederentdeckte Schätze zu sehen. Es werden Figuren aus verschiedenen Sammlungen gezeigt. Unter ihnen die ältesten Schattentheater-Figuren aus der islamischen Welt.

Das Schattentheater wird in der Ausstellung stimmungsvoll mit Musik und Gesang inszeniert. Es wird zum Leben erweckt und bietet Kindern und Erwachsenen unter dem Motto 'Faszination Schatten' diverse Möglichkeiten zum Mitmachen und selber erleben.

Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Internationalen Schattentheater Zentrum entstanden. Dazu passend findet vom 9. bis 15. Oktober 2015 das Internationale Schattentheater Festival in Schwäbisch Gmünd statt.

Link zur Ausstellung

Das Bild ist der Ausstellungs-Homepage des Linden-Museum Stuttgart entnommen.

Donnerstag, 6. November 2014

'Myanmar - Das Goldene Land' im Linden-Museum Stuttgart - bis 17. Mai 2015

Myanmar, eines der größten Länder Süd-Ost-Asiens, vielen noch unter dem Namen Burma bekannt, wird auch oft als das 'Goldene Land' bezeichnet. Und doch sind uns seine Kultur und Geschichte durch die jahrelange Isolation weitgehend unbekannt.
Myanmar ist vom Buddhismus geprägt. Die Landschaft, bestimmt von alten Tempeln und goldenen Pagoden, in den Häusern die Verehrung Buddhas.

In der Ausstellung sind rund 200 Objekte verschiedener Art zu sehen. Objekte aus verschiedenen internationalen Sammlungen, dazu Filme und Musik. 
Durch diese Effekte werden die Eindrücke des Lebens in Myanmar direkt vermittelt. Es werden die verschiedenen Formen der Religion erlebt. 
Zu sehen sind unter anderem Buddahfiguren aus 12 Jahrhunderten, Handschriften auf Papier und Palmblättern. Lackgefäße sind ebenfalls in der Ausstellung zu sehen, wie  Holzschnitzarbeiten, oder auch Fresken aus dem Buddhismus. Aber auch Kostüme, Marionetten, Instrumente und vieles mehr kann bewundert werden.




Für die Kleinen Besucher:


In der Ausstellung ist eine spezielle Kinderebene integriert. Die kleinen Besucher werden vom Mönch Dhammananda durch dessen Heimat geführt. Er zeigt ihnen die Klöster seiner Heimat, weist auf mystische Tiere hin. Er zeigt den jungen Besuchern, wie man sich in Myanmar kleidet, und wie deren Schrift aussieht.


Link zur Ausstellung

Bild von der Ausstellungs-Homepage des Linden-Museum Stuttgart.

Dienstag, 7. Oktober 2014

'China unter Mao' im Übersee-Museum Bremen - bis 05. April 2015

Mao Zedong (1893 - 1976) war wohl eine der prägensten Figuren des neueren Chinas. Nicht nur politisch, auch gesellschaftlich. Mit dieser Sonderausstellung gibt das Übersee-Museum einen Überblick des Chinas nach der Kaiserzeit, von einem China, dass sich von einem halbkolonialen zu einem modernem Staat gewandelt hat.
Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Weltmuseum Wien entstanden.


Link zur Ausstellung


Bild von der Ausstellungs-Homepage des Übersee-Museum Bremen