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Donnerstag, 20. November 2014

'Von oben gesehen. Die Vogelperspektive' im GNM Nürnberg - bis 22.02.2015

Der Traum vom Fliegen, die Welt einmal von oben betrachten. Von jeher war dies ein Traum der Menschheit. Seit Ende des 15. Jahrhunderts finden wir die Vogelperspektive in den verschiedenen Kunstwerken.

Eine der ersten großen Werke mit der Vogelperspektive ist sicherlich das 1500 entstandene  monumentale Werk von Jacopo de‘ Barbari auf welchem er seine Geburtsstadt Venedig dargestellt hat. Mit seinen Ausmaßen von 1,39 / 2,82 kann man das imposante Bild der Lagunenstadt schon als monumental bezeichnet werden. Entstanden ist mit Hilfe von Vermessungsdaten und den perspektivischen Ansichten.  

Im 16. Jahrhundert wird die Vermessung systematisch erfasst. Dörfer und Städte, Flüsse und Seen, Berge und Wälder werden nach und nach vermessen. Von nun an werden die Landschaften dem menschlichen Ordnungssinn unterworfen.

Für viele Menschen war die Erschließung der Bergwelten die Möglichkeit die Welt von oben, aus der Vogelperspektive zu sehen. Auch wurde der Blick vom örtlichen Kirchturm und aus den Fenstern der immer höher gebauten Häuser zur Attraktion. Es folgten die ersten Fahrten mit dem Heißluftballon für die allgemeine Bevölkerung. Bis schließlich in Paris zur Weltausstellung der Eiffelturm 1889 eröffnet wurde. Der Blick von diesem Turm und von Notre Dame hat sich zu einem der beliebtesten Bildmotive entwickelt.

Doch damit nicht Schluss. Der Traum vom Fliegen wurde dank ideenreicher Erfinder zur mittlerweile fast alltäglichen Realität. Und dieser Blick von oben auf unseren Planeten Erde übt nach wie vor eine große Faszination auf uns Menschen und die Künstler unserer Zeit aus.

Die Ausstellung bietet einen Wandel durch die Geschichte, bei dem der Traum vom Fliegen und die daraus entstandenen Kunstwerke im Mittelpunkt stehen.


Theodor Pixis: Tausend Meter über München
Theodor Pixis: Tausend Meter über München - Das Bild wurder der Ausstellungs-Homepage des GNM Nürnberg entnommen.

Montag, 17. November 2014

'Von Atlantis bis heute' im Museum Weltkulturen D5 Mannheim - bis 01. März 2015

Naturkatastrophen haben die Menschheit seit jeher bewegt. Der sagenumwobene Untergang von Atlantis, der Untergang von Pompeji, das große Erdbeben in Chile und viele mehr sind uns aus der Geschichte bekannt. 
In den letzten Jahren erreichen uns immer wieder Nachrichten und Bilder von Vulkansausbrüchen, Erdbeben, verheerende Stürme und Überschwemmungen, bis hin zu Tsunamis.
Wir sind einerseits fasziniert, andererseits schockiert von der zerstörerischen Kraft der Natur.

Die Ausstellung widmet sich dem Thema der Naturkatastrophen. An hand von mehreren bekannten und unbekannten Naturkatastrophen wird der Umgang von uns Menschen mit diesen gezeigt. Zu sehen sind nicht nur die Folgen, die wir gerade bei den neueren aus den Medien kennen, sondern bereits deren Auslöser werden gezeigt. Dies gelingt mit Unterstützung von neuesten Forschungsergebnissen, welche in der Ausstellung mit aufgezeigt werden.

Insgesamt umfasst die Ausstellung rund 200 Objekte, von der Malerei, über Holzschnitte, Skulpturen und Büsten bis hin zur Fotografie, an denen die verschiedenen Katastrophen der letzten Jahrhunderte aufgezeigt werden. 
Aber auch Messinstrumente aus der Wissenschaft sind zu sehen. Zudem sind sog. interaktive Stationen in die Ausstellung mit eingebunden, so dass sie auch für Kinder und Jugendliche zu einer spannenden Ausstellung wird.

Link zur Ausstellung

Katalog
Das Bild wurde der Ausstellungs-Homepage entnommen.

Sonntag, 9. November 2014

'Seezeichen! Schlaglichter auf die Orientierung vor deutschen Küsten' im Deutschen Technikmuseum Berlin - bis 30. August 2015

Seezeichen dienen den Seeleuten neben den natürlichen Punkten, wie Sterne, Sonnenstand, Erdmagnetfeld und Küstenansichten auf den Meeren zur Orientierung.
Die Seezeichen sind in drei Gruppen unterteilt, optische, akustische und funktechnische Signale. Wir kennen sie als Leuchttürme, Baken, Tonnen oder Feuerschiffe.
Die Seezeichen werden immer weiter entwickelt, um für immer mehr Sicherheit auf See zu sorgen. Relevant sind deren Reichweite, die Zuverlässigkeit und deren Betriebskosten.

Die aktuelle Ausstellung auf ca.70m² im Technikmuseum Berlin hat ihren Schwerpunkt auf die optischen Signale gelegt. Sie zeigt die Geschichte vom offenen Feuer, über die Öllampe bis hin zu den heutigen LED's. Es ist der Einsatz von Spiegeln, Farben und Taktung bestimmter Lichter zu sehen. Durch die verschiedenen Farben und Taktungen des Lichts, erhalten die Leuchttürme ihre individuellen Lichtzeichen. 
Die Ausstellungsobjekte hat das Museum 2009 von der Fachstelle der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes für Verkehrstechniken in Koblenz übernommen.

Link zur Ausstellung

 Foto: Ein Zylinder aus Messing steht auf einer Holzplatte. Am oberen Ende ragt  eine senkrechte Stange mit einem T-förmigen Handgriff aus Holz heraus. Ein langgezogener Trichter ist am Zylinder befestigt und steht etwa rechtwinklig von diesem ab.Nebelhörner erzeugen ihren Klang wie eine Klarinette und senden ihn in eine Richtung aus wie eine Trompete: Komprimierte Luft wird über ein kleines Metallplättchen geleitet und versetzt dieses in Schwingung. Der so erzeugte Schall breitet sich über den Trichter nach außen aus © SDTB / C. Kirchner


Foto: Der Farbmesser hat die Form einer flachen, senkrecht stehenden Dose und ist ungefähr handgroß. Er ist schwarz lackiert. Nahe am oberen Rand befindet sich ein Guckloch und am unteren Rand ein Loch mit der Anzeige der jeweiligen Einstellung. Dieser Farbmesser wurde in der Seezeichenprüfstelle der DDR zwischen 1967 und 1989 eingesetzt © SDTB / C. Kirchner


Foto: Eine etwa beinhohe Laterne zeigt rotes Licht. Das Gehäuse besteht aus rot lackiertem Blech. Unterteil und Oberteil sind durch vier dünne Stangen verbunden. Dazwischen befindet sich die zylindrische Optik aus scharfkantig geschliffenen Glasteilen.Rotleuchtende, elektrische Doppellaterne zur Kennzeichnung von Molen oder Seetonnen © SDTB / C. Kirchner

Bilder und Texte zu den Bildern sind der Ausstellungs-Homepage des Technikmuseum Berlin entnommen.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

'Die Mathematik des Planeten Erde' im Deutschen Technikmuseum Berlin - bis 31. März 2015

'Die Natur spricht die Sprache der Mathematik: Die Buchstaben dieser Sprache sind Dreiecke, Kreise und andere mathematische Figuren.' (Galileo Galilei, 1564-1642)*

Unsere Erde ist ein 'vernetztes' System. Veränderungen an diesem System haben oft weitreichende Folgen. Ein Erdbeben kann einen Tsunami viele Tausend Kilometer entfernt auslösen.
Schmelzende Gletscher und Eisberge in der Arktiss lassen den Wasserstand an unserer Nordseeküste steigen. 
Doch wie ist es, können Veränderungen exakt berechnet und vorhergesagt werden? Kann die Mathematik dazu beitragen, diese Prozesse und deren Zusammenhänge zu verstehen?
Dies ist der Punkt, an dem die Wahrscheinlichkeitsrechnung ins Spiel kommt. Mit ihrer Hilfe können geophysikalische und atmosphärische Veränderungen berechnen.
So kann mit einen bevorstehenden Vulkanausbruch berechnen, die Ausbreitung eines Tsunamis ermitteln. 

Zur Veranschaulichung zeigt die Ausstellung an hand von drei erwählten Arbeiten, welchen Stellenwert die Mathematik in der Untersuchung der verschiedenen Prozesse einnimmt. Dies wird an drei anschaulichen Modellen, welche im Zuge der internationalen Initiative Mathematics of Planet Earth im letzten Jahr entstanden sind, dargestellt.




Link zur Ausstellung
 
Foto: Aus einem grossen Krater wird rot glühende Lava in die Luft geschleudert.
27.03.2010: Vulkanausbruch auf dem Fimmvörðuháls, einer Hochebene im Süden Islands.
© Henrik Thorburn - Bild von der Ausstellungs-Homepage des Technikmuseum Berlin
 
* Satz von der Ausstellungs-Homepage des Deutschen Technikmusem Berlin

Montag, 27. Oktober 2014

Wunderbare Radiowelten. 90 Jahre Rundfunk im Museum Industriekultur Osnabrück - bis 01.März 2015

Achtung! Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin, Vox-Haus auf Welle 400 Meter…“ - das sind die ersten Worte, die am 29. Oktober 1923 über Radio zu hören waren.*


Für uns ist es heute eine Selbstverständlichkeit - das Radio hören. Doch vor 90 Jahren, war es eine Revolution. Mit der Erfindung hat ein massiver Wandel in der Verbreitung von Nachrichten stattgefunden. Mit einem Mal konnten Menschen an entfernten Orten durch die Übertragung mittels Schallwellen direkt und Live miterleben, was irgendwo gerade als Ton aufgezeichnet wurde - unabhängig davon, ob es das gesprochene Wort war, oder Musik.

Dem voraus gegangen waren die Entdeckung der elektromagnetischen Wellen durch Heinrich Hertz und die Entwicklung der Empfangsanlagen und -geräte. 

Zu Beginn seiner Entdeckung diente das Radio als Informations- und Unterhaltungsmedium. So wie wir es heute im Grunde auch nutzen. 
Doch das NS-Regime hat es exzellent verstanden, dieses neue, moderne Medium zur Verbreitung seiner Propaganda zu nutzen. 

1945, nach Ende des 2. Weltkrieges, wird der öffentlich rechtliche Rundfunk auf den Weg gebracht.

Tonausschnitte aus dem Laufe der Zeit sind in der Ausstellung zu hören. Unterstützt werden diese mit diversen Bilddokumenten. An hand dieser Dokumente wird die kulturelle Bedeutung des Radios aufgezeigt.

Ergänzend zu den Bild- und Tonausschnitten sind die ersten Röhrengeräte, wie auch Volksempfänger, der sog. 'Goebbelsschnautze' und die bunten Kofferradios der 50er Jahre zu sehen. 

Die Entwicklung des Rundfunks kann genauso bestaunt werden, von damals bis zur Entwicklung der UKW. Und auch das sich immer mehr verbreitende Fernsehen bekommt einen Bereich in der Ausstellung gewidmet.

Link zur Ausstellung

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Bild von der Ausstellungs-Homepage Museum Industriekultur Osnabrück.


*Der Satz wurde direkt von der Ausstellungs-Homepage übernommen.

Mittwoch, 3. September 2014

Outer Space. Faszination Weltraum in der Bundeskunsthalle Bonn - bis 22. Februar 2015

Schon immer wollte der Mensch wissen, wie das Universum entstanden ist, woher wir kommen, oder auch, ob es noch anderes Leben gibt. Und wenn es Außerirdische geben sollte, in Kontakt treten? Sprechen, schreiben, lesen sie?
Der Weltraum ist und bleibt für viele ein Sehnsuchtsort. 
All diesen Fragen widmet sich die Ausstellung. Von der literaischen Seite, der naturwissenschaftlichen Seite, aber auch mit den Augen von Filmemachern, Spinnern und Visionären.



Link zur Ausstellung




Bilder sind von der Ausstellungs-Homepage der Bundeskunsthalle Bonn.