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Dienstag, 16. Dezember 2014

'Californian Rhapsody - Sammlung Falckenberg in Potsdam - bis 15. März 2015 der Villa Schöningen - bis

Die Villa Schöningen wurde in der Zeit von 2007 bis 2009 umfangreich saniert. Seit dem wird die Villa Schöningen für Kunstausstellungen genutzt. Egal ob es 2010 Anselm Kiefer, 2011 Andy Warhol oder im Jahr 2013 Christo und Jeanne-Claude waren. Alle gezeigten Ausstellungen haben internationale Beachtung gefunden. Zum 5-jährigen Jubiläum ist nun die Ausstellung 'Californian Rhapsody' zu sehen, eine Hommage an die Traumfabrik der USA. Das Synonym Traumfabrik steht nicht nur für die Filmbranche, sondern generell für das Künstlerische aus dem Staat an der US-West-Küste. Der Osten und Mittlere Westen des Landes wird vom Handel und der US-Automobilindustrie geprägt. Doch der Westen der USA mit Hollywood als Symbol für Freiheit. Und so zieht es die Künstler immer wieder an die pazifische Küste der USA.
 
Die Ausstellung zeigt Werke so bedeutender Künstler wie John Baldessari, Lewis Baltz, Lynn Hershman Leeson, Dennis Hopper, Mike Kelley, Mike Mandel/Larry Sultan, Paul McCarthy, Raymond Pettibon, Jason Rhoades - derzeit mit einer Einzelausstellung bis 04. Januar 2015 in der Kunsthalle Bremen, Thaddeus Strode und Christopher Williams.

An Hand der Namen der verschiedenen Künstler lässt sich bereits ablesen, ist es mehr oder weniger ein Wandel durch die Zeit. Damit ist dem Besucher auf wunderbare Weise die Möglichkeit gegeben zu erkennen, in wie weit die wirtschaftliche und politische Lage der Nation, die unterschiedlichen Stimmungen im Land, deren Kunst jeweils beeinflusst haben. 
Die Arbeiten sind in sechs verschiedenen Themenräumen zu sehen, 'Hollywood', 'American Tragedy', 'Artist’s Art Sale', 'Human Conditions', 'Beauty' und 'Conceptions' gegliedert.

Link zur Ausstellung 

Die Grafik wurde der Ausstellungs-Page der Villa Schöningen entnommen.

Dienstag, 21. Oktober 2014

'Der "Große Terror” in der Sowjetunion 1937–1938' im HBPG in Potsdam - bis 19. April 2015

Der 'Große Terror' in den Jahren 1937 und 1938 ist beispiellos. Die damals in der Öffentlichkeit bekannten Verhaftungen und Verurteilungen, die der Propaganda dienend, in großen Schauprozessen vollstreckt wurden, sind kein Vergleich zu dem, was außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung , im geheimen, stattgefunden hat.
Ca. 1,5 Millionen Sowjet-Bürger sind dem 'Großen Terror' in nur 16 Monaten zum Opfer gefallen. 
Die Opfer wurden nach ihren Verhaftungen verschleppt, in geheimen Prozessen zum Tode vorurteilt und durch einen Schuss in den Kopf an geheimen Orten hingereichtet. Viele der Oper wurden als sog. Volksfeinde auch in Abwesenheit verurteilt und bei Ergreifung hingerichtet.
Man geht heute davon aus, dass 750.000 bis 800.000 Menschen in sog. GULAG's verschleppt und dort zur Zwangsarbeit gebracht wurden.

Durch die Ausstellung kommen einige der Opfer aus der Anonymität zurück. Sie erhalten ihr Gesicht zurück, bekommen eine Geschichte. 
Insgesamt werden 80 großformatige s/w-Porträtaufnahmen gezeigt. Ergänzt wird diese Ausstellung durch etwa 200 weitere Porträtaufnahmen als Videosequenzen.

Die Ausstellung ist erstmals in Deutschland zu sehen. Sie war bereits in Polen, Frankreich und der Schweiz zu Gast und wird im Anschluss in Moskau zu sehen sein.

Tomasz Kiznys vollständige Recherchen sind in seinem umfangreichen Buch "Der Große Terror in der UdSSR 1937–1938" dokumentiert, das 2013 in Frankreich und in Polen publiziert wurde.
Zur Ausstellung im HBPG wird ein zweisprachiger Katalog auf Deutsch und Englisch (etwa 83 Seiten) erscheinen.*


Link zur Ausstellung 


Bild von der Ausstellungs-Homepage des HBPG's.



*Origianl-Text von der Ausstellungs-Homepage des HBPG's.

'Die Abenteuer des jungen Marco Polo' im Filmmuseum Potsdamm - bis 01. November 2015

Das Filmmuseum Potsdam ist das älteste seiner Art in Deutschland.

Derzeit wird in der Wechselausstellung die Familienausstellung 'Die Abenteuer des jungen Marco Polo' in Ergänzung zur aktuellen TV-Serie gezeigt. Alles dreht sich um die Abenteuer des jungen Marco Polo in der Serie, wie auch aus seinem realen Leben.

Im Jahr 1271 ist Marco Polo von Venedig nach China aufgebrochen. Die Ausstellung gibt Einblicke in die fremden Kulturen, welche der junge Mann damals kennen gelernt hatte. Sie zeigt die Route seiner Reisen und auch, wie das Reisen zur damaligen Zeit ab lief. 
Die Ausstellung blickt aber auch hinter die Kulissen der Fernseh-Serie. Wie entsteht ein Animiationsfilm, wer ist daran beteiligt? 
Spannende Fragen, die in der Ausstellung beantwortet werden. 
Und da sich die Ausstellung vor allem auch an die jungen Besucher wendet, gibt es für sie so einiges zu entdecken und lädt zum Mitmachen ein.


Link zur Ausstellung 


 Sand_Kinder_Gondel.jpg                     Presse_MarcoPoloVenedig.jpg

Stand_Marco_Luigi.jpg

Alle Bilder von der Ausstellungs-Homepage des Filmmuseum Potsdam - dort der Hinweis 'Foto: MDR/ARD, MotionWorks'